13. Januar 2015 · Quelle: Kein Ort für Nazis

Rassistischen Aufmarsch in Frankfurt (Oder) am 17. Januar verhindern! Solidarität mit Flüchtlingen!

Aufruf des Bünd­nis “Kein Ort für Nazis”
Proteste am Sam­stag, 17. Jan­u­ar ab 11 Uhr in Frankfurt/Oder in der Innen­stadt. Twit­ter-Hash­tag am 17. Jan­u­ar: #ffo_Nazifrei

Kein Ort für Nazis: Antifa-Proteste am 17. Januar 2015 in Frankfurt/Oder

Kein Ort für Nazis: Antifa-Proteste am 17. Jan­u­ar 2015 in Frankfurt/Oder


Von „Pegi­da“ und „HoGeSa“ und ähn­lichen Grup­pierun­gen, über die AfD zur NPD und der neon­azis­tis­chen Kam­er­ad­schaftsszene: Im gesamten Bun­des­ge­bi­et find­et derzeit eine ras­sis­tis­che Mobil­isierung statt. Da bei vie­len Bürger*innen ras­sis­tis­che Denkmuster ver­ankert sind, find­et diese Mobil­isierung großen Anklang. Nun pla­nen auch Frankfurter*innen am 17. Jan­u­ar 2015 einen flüchtlings­feindlichen Auf­marsch in der Oder­stadt unter dem Mot­to „Frankfurt(Oder) wehrt sich/Stopp dem Asylmiss­brauch“. Inspiri­ert von der ras­sis­tis­chen Stim­mung, die vielerorts auf die Straße getra­gen wird, set­zen sie, offen­siv­er als ihre Vor­bilder, unver­hohlen auf neon­azis­tis­che Rhetorik und Ästhetik, die einen klaren Bezug zum Nation­al­sozial­is­mus her­stellt. Unter der Über­schrift „Deutsch­land, wir geben dich nicht auf!“ ziehen sie in der Ankündi­gung im Inter­net die deutschen Gren­zen weit im Osten.
Frank­furt (Oder) weit­er­hin kein Ort für Neon­azis!
Ob organ­isierte Neon­azis oder Rassist*innen aus der soge­nan­nten „Mitte der Gesellschaft“: Es gilt, Ras­sis­mus zu bekämpfen und den geplanten Auf­marsch zu ver­hin­dern! Das Bünd­nis sieht sich an der Seite all jen­er, die von ras­sis­tis­ch­er Aus­gren­zung und Gewalt betrof­fen sind. Flucht und Migra­tion sind wed­er ein Vergnü­gen noch ein Ver­brechen. Es gibt nicht zu viele Flüchtlinge, son­dern zu viel Ras­sis­mus.
Men­schen­ver­ach­t­en­des Gedankengut gehört nicht auf Frank­furts Straßen! Wir stellen uns offen­siv ein­er ver­brecherischen Ide­olo­gie ent­ge­gen, die Men­schen als nicht gle­ich­w­er­tig erachtet. Wir akzep­tieren nicht, dass Men­schen aus eth­nis­chen, sex­uellen, religiösen oder anderen Grün­den als „anders“ oder „fremd“ gese­hen und deswe­gen diskri­m­iniert, aus­ge­gren­zt und ange­grif­f­en wer­den. Wir set­zen Men­schen­feindlichkeit eine demokratis­che und anti­ras­sis­tis­che Kul­tur ent­ge­gen!
Das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)“ beste­ht aus unter­schiedlichen zivilge­sellschaftlichen Akteur*innen der Städte Frank­furt (Oder) und S?ubice sowie des Lan­des Bran­den­burg. Hier find­en sowohl Einzelper­so­n­en als auch Kirchen, Gew­erkschaften, Parteien, antifaschis­tis­che Ini­tia­tiv­en und Vere­ine ihren Platz. Das Bünd­nis erzielte im Jahr 2012 große Erfolge, als mit friedlichen Block­aden zwei Neon­azi­aufmärsche in Frank­furt (Oder) ver­hin­dert wer­den kon­nten. Auch in den fol­gen­den Jahren knüpften wir daran an, indem wir uns neon­azis­tis­chen Kundge­bun­gen und Aufmärschen in Frank­furt (Oder) und anderen Städten erfol­gre­ich ent­ge­gen­stell­ten.
Das Bünd­nis ste­ht ganz klar auf der Seite der Flüchtlinge. Wir sind sol­i­darisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, sich dem ras­sis­tis­chen Auf­marsch ent­ge­gen­zustellen. Zahlre­iche Beispiele der Ver­gan­gen­heit zeigen, wie erfol­gre­ich Men­schen ein Zeichen gegen Rechts set­zen kön­nen, indem sie gemein­sam zivilen Unge­hor­sam leis­ten.
Wir rufen dazu auf, gemein­sam den ras­sis­tis­chen Auf­marsch am 17. Jan­u­ar 2015 in Frank­furt (Oder) zu ver­hin­dern!
Bünd­nis „Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)“

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