10. Januar 2016 · Quelle: Presseservice

Rathenow: Flüchtlingsfeindliche Banneraktion

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An zwei Tun­nelun­ter­führun­gen in Rathenow wur­den gegen 05.00 Uhr mor­gens vier Ban­ner mit flüchtlings­feindlich motivierten Parolen fest­gestellt. Der Tatort befind­et sich in der Nähe ein­er Flüchtling­sun­terkun­ft. Die Pro­pa­gan­damit­tel waren an Gelän­dern über den Tun­nele­in­fahrten ange­bracht. Sie dürften dort schon einige Stun­den gehangen haben, da auf deren Ober­fläche bere­its Reif­bil­dung erkennbar war. Die Ban­ner enthiel­ten die groß dargestellte Parole „Merkel muss weg“ sowie jew­eils zwei Aufk­le­ber mit der Auf­schrift „Asyl­be­trüger? Nein Danke!“, die u.a. von der NPD ver­trieben wer­den. Die für die Stick­er ver­ant­wortliche Per­son bzw. Organ­i­sa­tion war jedoch von den unbekan­nten Täter_innen ent­fer­nt wor­den. Hin­weise auf Tatverdächtige liegen bis­lang noch nicht vor. Allerd­ings ähneln der Ban­ner­stoff, dessen Fix­ierung am Gelän­der sowie die ver­wen­dete weiße Farbe an eine Mobil­isierungsak­tion des recht­sof­fe­nen „Bürg­er­bünd­niss­es Havel­land“. Im Okto­ber 2015 hat­te der presserechtlich ver­ant­wortliche dieser vere­in­sähn­lichen Organ­i­sa­tion an seinem Pri­vathaus ein stilis­tisch ähn­lich­es Ban­ner, allerd­ings mit anderem textlichen Inhalt, ange­bracht. Die heute ver­wen­dete Parole „Merkel muss weg“ gehört zu dem zum Stan­dard­reper­toire des „Bürg­er­bünd­niss­es Havel­land“. Die Bun­deskan­z­lerin wird von den so genan­nten „besorgten“ Bürger_innen wegen der Auf­nahme von Flüchtlin­gen angefeindet.
Fotos: hier
 

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