4. August 2008 · Quelle: TAZ

Rechte Flächen bei Kommunalwahl

Den recht­sex­tremen Parteien NPD und DVU ist es nicht gelun­gen, flächen­deck­end Kan­di­dat­en für die bran­den­bur­gis­che Kom­mu­nal­wahl Ende Sep­tem­ber aufzustellen. Diese gemein­same Absicht ließ sich nicht umset­zen, sagte der Bran­den­burg­er NPD-Sprech­er Thomas Salomon in ein­er Mitteilung. 

Dem­nach wird die NPD nur in den Land­kreisen Oder-Spree, Ober­hav­el, Havel­land, Dahme-Spree­wald und in der kre­is­freien Stadt Cot­tbus antreten. Die DVU hat ihren Wahlantritt für die Land­kreise Elbe-Elster, Ober­spree­wald-Lausitz, Pots­dam-Mit­tel­mark, Prig­nitz, Tel­tow-Fläming und für die Stadt Pots­dam angekündigt. Im Märkisch-Oder­land und im Barn­im führen die bei­den Parteien gemein­same Lis­ten. Damit bleiben die drei Land­kreise Ost­prig­nitz-Rup­pin, Spree-Neiße und Uck­er­mark sowie die kre­is­freien Städte Bran­den­burg und Frank­furt voraus­sichtlich ohne kan­di­dierende Rechtsextreme.
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Bei der ver­gan­genen Kom­mu­nal­wahl 2003 errang die NPD 3 Man­date. Die DVU kon­nte 9 Kan­di­dat­en in die Kreistage schick­en. Die NPD, die auf eigene Kan­di­dat­en zugun­sten der DVU bish­er verzichtet hat­te, habe Prob­leme, kurzfristig im recht­en Lager einzuspringen.

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