19. September 2004 · Quelle: Splirtz

Rechte Jugendliche bedrohten Clubbesucher

(splirtz.de) Am Sam­stagabend, den 11.09.04 kamm es bei eine Par­ty im Jugend­club Zerns­dorf zu einem Zwis­chen­fall mit gewalt­bere­it­en recht­sori­en­tierten Jugendlichen. Ein Klein­buss fuhr vor und eine Gruppe von Recht­en begann zu provozieren. Wie der Clu­brat berichtet war sog­ar ein Vater mit von der Par­tie. Er über­nahm die Koor­di­na­tion der Stör­er. Die Sit­u­a­tion erin­nert an einen organ­isierten Über­fall. Die Recht­en dro­ht­en mit Gewalt, schüchterten die Jugendlichen ein, riefen rechte Parolen und zeigten den Hit­ler­gruß. Zwei Jugendliche aus Zerns­dorf, die sich den unge­bete­nen Besuch­ern ent­ge­gen­stell­ten wurde mas­siv eingeschüchtert und bis nach Hause ver­fol­gt. Ein­er der Jugendlichen mußte sog­ar ins Kranken­haus gebracht wer­den. Die gerufe Polizei schien ein wenig des­ori­en­tiert. Sie nahm den Vor­fall auf und ver­schwand. Allerd­ings kon­nte die Feier dan­nach friedlich weit­erge­führt wer­den.

In let­zer Zeit häufen sich der­ar­tige Vor­fälle in Zerns­dorf. So kon­nte zur Jugend­club­jahres­feier nur durch Ein­satz der MEGA ein friedlich­er Ver­lauf der Ver­anstal­tung gewährleis­tet wer­den. Auch davor kam es schon mehrfach zu Auss­chre­itun­gen recht­sori­en­tiert­er Besuch­er.

Was uns immer wieder ver­wun­dert wie zöger­lich die Polizei bei solchen Vorkomm­nis­sen ein­greift. So sah sie z.B. trotz Auf­forderung kein­er­lei Ver­an­las­sung den bis nach Hause ver­fol­gten Jugendlichen zu schützen oder ihn zu befra­gen oder im Kranken­haus nachzufra­gen. Wir wun­dern uns über das zöger­lichen ein­greifen der Polizei.

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