19. Juli 2005 · Quelle: MAZ / MOZ

Rechte Parolen gegrölt

Am Sam­stagabend wurde der Polizei eine Ruh­estörung in der Bergstraße in Fürsten­walde gemeldet. Ein Zeuge hat­te sich gegen 23.15 Uhr bei der Polizei über den anhal­tenden Partylärm in der Nach­barschaft beschw­ert. Eine Polizeistreife über­prüfte die Bergstraße und fand die Lär­mquelle; offen­sichtlich feierte eine Gruppe eine laut­starke Feier in einem Innen­hof. Die Polizis­ten hörten während der Über­prü­fung, wie die Par­tygäste laut­stark einige ein­deutig recht­sori­en­tierte Textzeilen wie “… Ruhm und Ehre…” und “… SS…” mit­san­gen. Da die Streifen­polizis­ten nicht wussten, wie viele Per­so­n­en sich dort befan­den, riefen sie die MEGA zur Unterstützung. 

Die Polizis­ten wur­den schließlich von einem jun­gen Mann auf den Hof gelassen. Auf dem Grund­stück befan­den sich zehn Per­so­n­en und ein Stafford­shire Bull­ter­ri­er. Die Beamten forderten die Per­so­n­en auf, den Hund einzus­per­ren und sich auszuweisen, die Per­so­n­en fol­gten den Auf­forderun­gen. Die Anwe­senden äußerten sich nicht zu dem Tatvor­wurf, ver­fas­sungswidrige Parolen gesun­gen bzw. gerufen zu haben, sie gaben lediglich an, dass sie den Geburt­stag eines Anwe­senden gefeiert hät­ten. Auf dem Innen­hof stell­ten die Beamten mehrere CDs mit rechtem Inhalt sicher. 

Neun Män­ner (zwis­chen 22 und 33 Jahren) wur­den zur Wache gebracht, dort wur­den sie nach den erforder­lichen polizeilichen Maß­nah­men wieder ent­lassen. Die Ermit­tlun­gen zu diesem Sachver­halt dauern noch an. 

Polizei und MEGA lösten Feier auf

Fürsten­walde (lö/MOZ) Eine Feier offen­sichtlich rechts­gerichteter junger Män­ner hat die Polizei und die Mobile Ein­satztruppe gegen Gewalt und
Aus­län­der­feindlichkeit (MEGA) am Woch­enende in Fürsten­walde aufgelöst. 

Am Sam­stagabend war der Polizei eine Ruh­estörung in der Bergstraße gemeldet
wor­den. Ein Zeuge hat­te sich gegen 23.15 Uhr bei der Polizei über den
anhal­tenden Partylärm in der Nach­barschaft beschwert. 

Eine Streife über­prüfte die Bergstraße und fand schließlich die Lärmquelle.
Offen­sichtlich feierte eine Per­so­n­en­gruppe eine laut­starke Feier in einem
Innen­hof. Die Beamten hörten, wie die Par­tygäste laut­stark einige eindeutig
recht­sori­en­tierte Textzeilen wie “. Ruhm und Ehre.” und “. SS.” mitsangen.
Da die Streifen­polizis­ten nicht wussten, wie viele Per­so­n­en sich dort
befan­den, riefen sie die MEGA zur Unterstützung. 

Die Polizis­ten klopften schließlich an und wur­den von einem jun­gen Mann auf
den Hof gelassen, der Mann erk­lärte den Polizis­ten, dass er nicht wisse,
woher der Lärm stammt, er habe ihn auch eben erst bemerkt. Im Nachhinein
stellte sich her­aus, dass er auch ein­er der Gäste war. 

Auf dem Grund­stück befan­den sich zehn Per­so­n­en und ein Staffordshire
Bull­ter­ri­er. Die Beamten forderten die Per­so­n­en auf, den Hund einzusperren
und sich auszuweisen. Dem wurde Folge geleis­tet. Die Anwe­senden äußerten
sich nicht zu dem Tatvor­wurf, ver­fas­sungswidrige Parolen gesun­gen bzw.
gerufen zu haben, sie gaben lediglich an, dass sie den Geburt­stag eines
Anwe­senden gefeiert hät­ten. Allerd­ings stell­ten die Polizis­ten mehrere CD
mit rechtem Inhalt sicher. 

Neun Män­ner (zwis­chen 22 und 33 Jahren) wur­den zur Wache gebracht, dort
wur­den sie nach den erforder­lichen polizeilichen Maß­nah­men wieder entlassen.
Der­weil dauern die Ermit­tlun­gen noch weit­er an, teilte die Polizei mit.

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