4. Oktober 2007 · Quelle: Revolutionäre Aktion Dahmeland

Rechte Tendenzen in Königs Wusterhausen nicht weiter zu leugnen!

Schon am 13. April dieses Jahres trafen sich bekan­nte recht­sradikale Größen in der
Gemeinde Schönefeld/OT Wal­ters­dorf um die Grün­dung eines neuen NPD-Ortsverbandes
Königs Wuster­hausen zu besiegeln. Diesem Höhep­unkt der recht­en Ten­den­zen im Südosten
von Berlin wohnte unter anderem Jörg Häh­nel, der als Mit­glied der BVV- Lichtenberg
agiert, bei. Der langjährig in der lokalen Neon­aziszene aktive Michael Thalheim
wurde zum Vor­sitzen­den des Kreisver­ban­des gewählt. Dies ist ein bedeu­ten­der Schritt
für die Hand­lungs­fähigkeit der lokalen Neon­aziszene, da diese nun den rechtlichen
Schutz der geset­zlich anerkan­nten NPD genießen und deren finanziellen Mit­tel nutzen
kann. 

Seit der Grün­dung des Partei-„Ortsbereiches“ Königs Wuster­hausen tritt die NPD
mas­siv­er in der Region auf. Neben dem regelmäßig stat­tfind­en­den „ nationalen
Stammtisch“, Kundge­bun­gen für mehr „Sicher­heit, Recht und Ord­nung“ am Bahn­hof Königs
Wuster­hausen, Info­tis­chen, fand eine Mah­nwache in den let­zen Monat­en statt. Die
ver­stärk­te Präsenz der recht­en Kräfte gipfelt nun in ein­er für den 6. Oktober
angemelde­ten Demon­stra­tion durch Königs Wuster­hausen. Die Neon­azis marschieren am
Mit­tag diesen Tages unter anderem für ein nationales Jugendzen­trum durch die Stadt.
Dies ist ein ein­deutiges Zeichen, dass rechte Ten­den­zen in der Stadt Königs
Wuster­hausen nicht weit­er zu bestre­it­en sind und darauf aufmerk­sam gemacht werden
muss, um das Prob­lem effek­tiv zu bekämpfen. 

Es hat sich ein bre­ites Bürg­er­bünd­nis gegen den Auf­marsch gebildet. Des Weiteren
sind für den Tag der Neon­azi-Demon­stra­tion bürg­er­liche Kundge­bun­gen, eine
Antifa-Kundge­bung mit Konz­ert und dezen­trale, sowie kreative Gegenaktivitäten.
Bere­its am Vortag, der 5. Okto­ber, find­et eine antifaschis­tis­che Demon­stra­tion durch
Königs Wuster­hausen statt. Neon­azis sind in der Region und über­all uner­wün­scht. So
hof­fen wir an dem Tag der Demon­stra­tion mit bre­it­en, bun­ten und wirksamen
Widerstand!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Opfer­per­spek­tive e.V. fordert gründliche Unter­suchung der Morde in Sen­zig (Königs Wusterhausen).
Die wahn­hafte Abwen­dung von der Wirk­lichkeit in den Kreisen, die sich Ver­schwörungside­olo­gien angeschlossen haben, hat tödliche Fol­gen – im bran­den­bur­gis­chen Sen­zig für eine ganze Familie. 
Die Flüchtlingsräte Berlin und Bran­den­burg und Xenion fordern die sofor­tige Freilas­sung des aus der Türkei geflo­henen kur­dis­chen Ehep­aares C. und ihrer drei min­der­jähri­gen Kinder aus dem Flughafenge­fäng­nis des BER und den Zugang der Fam­i­lie zu einem fairen Asylverfahren.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot