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Rechtsoffene OI-Band will in Oranienburg auftreten!

Zum 8. Mal find­et das „Oi! The
Nis­che“ – Konz­ert in Oranien­burg statt. Neben unpoli­tis­chen Oi-Bands(„Gerbenok“
und „Stärk­ste Min­der­heit“) und ein­er „linken“ Oi-Band („Klar­text“) spielt auch
eine recht­sof­fene Band mit dem Namen „Bombecks“.

Bombecks
kom­men aus Eise­nach und grün­de­ten sich bere­its 1989. Sie spie­len auf Konz­erten mit
Bands, die Screw­driv­er oder End­stufe cov­ern. Screw­driv­er und End­stufe sind wichtige
Bands des Recht­srocks. Der tote Chef von Screw­driv­er, Ian Stu­art Donaldsson,
war der Grün­der des ver­bote­nen Neon­azi­l­abels Blood & Hon­our. End­stufe gilt
als ein­er der ersten und bekan­ntesten Recht­srock Bands Deutschlands. 

Auch mit
klaren Neon­az­ibands spielte Bombecks bere­its zusam­men. So spiel­ten sie am 29.6.
2002, sowie am 31. 8. 2002 unter anderem mit der schwedis­chen Recht­srock­band „Ulti­ma
Thule“. Diese ist ein­er der wichtig­sten Neon­az­ibands in der internationalen
Rechtsrockvernetzung. 

Auch die Lin­kliste ihrer Web­seite bein­hal­tet andere rechtslastige
Web­seit­en. Zum Beispiel wird dort die Web­seite „keinehaare.com“ ver­linkt. Auf
dieser wird u.a. für ein Konz­ert mit der erwäh­n­ten Recht­srock­band Endstufe
bewor­ben. Ein weit­er­er Link ist „Dim-records“. Dim-Records ist das wichtigste
Label in Sachen „Rock Against Com­mu­nism“ und Oi. Sie verkaufen auf ihrer
Web­seite CD´s, But­tons und T‑Shirts von recht­sex­tremen Bands, wie Ulti­ma Thule,
End­stufe und Screw­driv­er. Der Grün­der des Labels Ulrich „Uhl“ Grossmann
grün­dete das Label 1991 und war in sein­er poli­tis­chen Ver­gan­gen­heit ein
Funk­tionär der JN, der Jugen­dor­gan­i­sa­tion der NPD

Wer mit solchen Leuten, Labels oder Bands zusammenarbeitet
und ihnen eine Bühne gibt, der sorgt dafür, dass Neon­azis gesellschaftsfähig
wer­den. Ger­ade in Hin­blick auf die Kom­mu­nal­wahl in knapp einem Monat wollen wir
darauf aufmerk­sam machen und sowohl den Ver­anstal­ter, wie auch die anderen
Bands auf­fordern sich von der Band Bombecks zu dis­tanzieren und diese nicht auftreten
zu lassen.

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