4. August 2003 · Quelle: BM

Rekordbeteiligung bei Demonstration am Bombodrom

Schwein­rich — Weit über 1000 Bom­bo­drom-Geg­n­er haben gestern in Schwein­rich
an der 84. Protest­wan­derung der Bürg­erini­tia­tive “Freie Hei­de” teilgenom­men.
Das deute auf die zweit­größte Beteili­gung seit den Anfän­gen 1992 hin, sagte
der Vor­sitzende Hel­mut Schön­berg. Die Leute seien nach der Ein­re­ichung von
zwölf Kla­gen gegen die Wieder­in­be­trieb­nahme des Bomben­ab­wurf­platzes “wach
gewor­den”.

Meck­len­burg-Vor­pom­mern bere­it­et derzeit eine zusät­zliche eigene Klage gegen
den Luft-Boden-Schieß­platz in der Kyritz-Rup­pin­er Hei­de vor. Bran­den­burgs
Lan­desregierung “akzep­tiert” dage­gen den Bescheid von Vertei­di­gungsmin­is­ter
Peter Struck (SPD). Struck hat­te die Betrieb­s­genehmi­gung Anfang Juli
verkün­det.

Die Wan­derung soll auch daran erin­nern, dass der dama­lige
Vertei­di­gungsmin­is­ter Volk­er Rühe (CDU) vor elf Jahren das
Trup­penübungsplatzkonzept verkün­det hat­te, in dem sich die Bun­deswehr auch
für die mil­itärische Nutzung der Kyritz-Rup­pin­er Hei­de aussprach. In
Schwein­rich hat­ten sich damals 5000 Men­schen zusam­menge­fun­den. Seit­dem
organ­isiert die “Freie Hei­de” den Protest Tausender. Am 14. Sep­tem­ber soll
die zweite “Gren­zwan­derung” für Aufmerk­samkeit sor­gen, die in diesem Jahr
von Zem­pow und Pfalzheim aus­ge­ht.

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