26. Mai 2003 · Quelle: Resist the War

Resist War Now!”

Aktion­stage vom 25.7. bis 3.8.2003 für die FREIe HEI­De
mit gewalt­freien Aktio­nen und zivilen Unge­hor­sam gegen das geplante “Bom­bo­drom” bei Witt­stock

Die Vor­bere­itun­gen für neue Kriege wer­den fort­ge­set­zt!
Bun­desregierung und Bun­deswehr pla­nen noch für diesen Som­mer die Inbe­trieb­nahme eines über 140 qkm großen Luftkriegs-Übungsplatzes in der Kyritz-Rup­pin­er-Hei­de. “So bald wie möglich will Vertei­di­gungsmin­is­ter Peter
Struck (SPD) den umstrit­te­nen Luft-Boden-Schieß­platz bei Witt­stock in Betrieb nehmen.” (Spiegel, Online-Aus­gabe v. 10.5.03) “Der Trup­penübungsplatz und Luft-/Bo­den-Schieß­platz Witt­stock soll…dem Zweck dienen, den Aus­bil­dungs­stand der Ein­satzkräfte — hier ins­beson­dere der Krisen­reak­tion­skräfte — zu hal­ten und zu verbessern.” (Der Ober­bun­de­san­walt
im Prozess vor dem Bun­deswver­wal­tungs­gericht)
“Eine Gefährdung des deutschen Staatsgebietes…gibt es derzeit und auf abse­hbare Zeit nicht… Kün­ftige Ein­sätze lassen sich …wed­er hin­sichtlich
ihrer Inten­sität noch geografisch ein­gren­zen.” (Aus dem Entwurf der neuen
Richtlin­ien für die Bun­deswehr)

Das heißt: Mit der Nutzung der Kyritz-Rup­pin­er-Hei­de als “Bom­bo­drom” wer­den
auch dort die Angriff­skriege und Inter­ven­tio­nen von Mor­gen vor­bere­it­et.

— Für den Frieden — NEIN zum Krieg

— Für zivile und gewalt­freie Kon­flik­tlö­sun­gen — NEIN zu Mil­itär und Rüs­tung

— Für neue Entwicklungs‑, Gesund­heits- und Bil­dung­spro­gramme

NEIN zur Mil­i­tarisierung von Gesellschaft und inter­na­tionaler Poli­tik

— Für eine zivile und ökol­o­gis­che Entwick­lung in der Region

NEIN zum “Bom­bo­drom”

Wider­stand ist nötig — Wider­stand ist möglich!

Mit vielfälti­gen Protest- und Wider­stand­sak­tio­nen haben unzäh­lige Men­schen in den ver­gan­genen Monat­en ihr NEIN zum Krieg im Irak und zur Beteili­gung der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land zum Aus­druck gebracht.

Jet­zt fol­gt der Protest und Wider­stand gegen die Pla­nung zukün­ftiger mil­itärisch­er Inter­ven­tio­nen und Angriff­skriege.
Aus der Resist-Kam­pagne gegen den Irak-Krieg her­aus hat sich Ende April u.a. “RESIST WAR — für eine FREIe HEI­De” gegrün­det. Ziele sind der Wider­stand mit direk­ten gewalt­freien Aktio­nen und zivilen Unge­hor­sam und die Ver­hin­derung eines Luftriegs-Übungsplatzes zwis­chen Witt­stock, Kyritz und Rheins­berg.

Vom 25.7. bis 3.8.2003 sind u.a. die Bege­hung und zeitweilige Beset­zung des vorge­se­henen Übungs­gelän­des durch Aktion­s­grup­pen geplant. Kul­turelle und kün­st­lerische Ini­tia­tiv­en auf und um den Platz herum wer­den den Unter­schied zwis­chen den dröh­nend-kriegerischen Plä­nen der Politiker/Militärs und der Alter­na­tive des Frieden­s­touris­mus und ein­er ökol­o­gis­chen Entwick­lung für die gesamte Region verdeut­lichen.

Aktion­s­pla­nung und Unter­stützung

— Bere­its beste­hende Resist-Aktion­s­grup­pen sind her­zlich ein­ge­laden.

— Ein­ge­laden sind auch alle, die die Aktion­stage in irgen­dein­er Form unter­stützen wollen (z.B. Trans­par­ente malen, Pressear­beit unter­stützen, zur Ver­stärkung des Organ­i­sa­tions- und Verpfle­gung­steams, Auf- und Abbau,
Kinder­be­treu­ung, Öffentlichkeit­sar­beit in den umliegen­den Städten und Dör­fern, Mobil­ität her­stellen, weil in dieser wun­der­schö­nen Land­schaft die Wege etwas weit­er sind usw.)

— Wer andere Men­schen zur Bil­dung ein­er Aktion­s­gruppe sucht, kann sich bei den Kon­tak­tadressen melden.

— In der Zeit vom 25.7. bis 3.8. wer­den auch vor Ort Aktion­s­grup­pen gebildet. So ist auch eine Teil­nahme an nur zwei oder mehr Tagen zwis­chen­drin möglich.

— Train­ings vor und während der Aktion­stage ermöglichen den Grup­pen eine gute Vor­bere­itung.

— Über Platzbege­hung und ‑beset­zung hin­aus sind viele andere Aktions­for­men möglich.

— Kun­st und Kul­tur sind Teil des Wider­stands. Künstler/innen, Fotograf/innen, Musiker/innen… sind her­zlich ein­ge­laden.

— Es wird ein oder mehrere Aktionscamp/s (Zelte) geben. Auch feste Quartiere (Wohn­wa­gen, Häuser…) wer­den organ­isiert . Zur Finanzierung des/der Camps und der Verpfle­gung ist ein klein­er Kosten­beitrag pro Tag und Per­son vorge­se­hen. — Wer zur Finanzierung dieser Resist-Aktion beitra­gen kann,
über­weise den Betrag auf das Kam­pag­nenkon­to (s.u.).

— Veröf­fentlicht diesen Aufruf in Rund­briefen, bei Aktio­nen und über e‑mail-Verteil­er.

— Faltblätter/Plakate kön­nen bei den Kon­tak­tadressen bestellt wer­den.

— Vor­bere­i­t­ende Tre­f­fen:

am Son­ntag, den 1.6., von 14–19 Uhr in Berlin (Ort noch unbes­timmt)

beim resist-Tre­f­fen am Sam­stag, den 14.6.(ab 12 Uhr) und Sonntag,den 15.6.(bis ca. 14 Uhr) in den Räu­men des BSV in Minden/Westfalen

RESIST WAR — für eine FREIeHEI­De

Kon­takt, Infor­ma­tio­nen, Mate­ri­alien und Anmel­dun­gen zu den
Vorbereitungstreffen/Aktionstagen:

Jugendzentrum/Cafe Hin­ter­hof, R.-Breitscheid-Str. 38, 16816 Neu­rup­pin

T/F 03391/3256, e‑mail: cafehinterhof@gmx.de

oder

Graswurzel­w­erk­statt, Scharnhorststr.6, 50733 Köln

T 0221/765842 F 0221/765889, e‑mail: grawu@web.de

Aktion­skon­to: Eck­hard Häßler, Kt 1731602006, Blz 100 900 00
Stich­wort: resist (-keine Spenden­quit­tung-)

Inter­net-Seit­en zum The­ma und zur Aktion:

www.freieheide-nb.de

www.freieheide.de

www.resistthewar.de

www.friedenskooperative.de
www.no-war-logo.org

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