19. Juni 2002 · Quelle: berliner morgenpost

Schnellverfahren bei rechtsextremen Straftaten

dpa Pots­dam — Bran­den­burgs Jus­tizbe­hör­den haben das Tem­po bei der Ver­fol­gung recht­sex­tremer Straftäter gesteigert. In 75 Prozent der 2001 reg­istri­erten Fälle sei noch bis zum Jahre­sende Anklage erhoben wor­den, sagte gestern ein Jus­tizsprech­er. In Jahr 2000 seien es nur 56 Prozent gewe­sen.

Staat­san­waltschaften nutzen bei der Ver­fol­gung recht­sex­tremer Straftäter zunehmend die Möglichkeit beschle­u­nigter Ver­fahren. Die Zahl dieser max­i­mal zwei Wochen dauern­den Prozesse mit vere­in­fachter Beweisauf­nahme und Anklage sei von 39 im Jahr 2000 auf 77 im Jahr 2001 gestiegen. Ins­ge­samt wur­den im ver­gan­genen Jahr gegen 29 Täter Haft­be­fehle erwirkt: 2000 waren es 22.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Pots­dam — Das Frei­Land-Plenum nimmt Stel­lung zu den Vor­wür­fen des Ver­fas­sungss­chutz Bran­den­burg gegen das rand.gestalten.
Pots­dam – Gemein­same Anreise am 15.02. vom Bus­bahn­hof auf dem Pots­damer Bass­in­platz zur ‘unteil­bar’ Demo in Erfurt unter dem Mot­to „Kein Pakt mit Faschist*innen – niemals und nir­gend­wo!“
Vier Mit­glieder der CDU haben in den sozialen Medi­en Kri­tik an der Erlärung “Kein Forum für rechte Kad­er” geübt. Die PNN berichtete. Wir nehmen dazu wie fol­gt Stel­lung.

Opferperspektive

Termine für Potsdam

NSUwatch Brandenburg

Termine für Berlin

Netzwerk Selbsthilfe

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot