19. August 2006 · Quelle: BM

Schönbohm fordert: Straßen umbenennen

Pots­dam. Die Forderung von Innen­min­is­ter Jörg Schön­bohm (CDU), Straßen umzube­nen­nen, die an sozial­is­tis­che und kom­mu­nis­tis­che Poli­tik­er erin­nern, sorgt für Kritik.

SPD-Gen­er­alsekretär Klaus Ness warnte vor ein­er “neuen Bilder­stürmerei”. Die Ost­deutschen woll­ten nicht ständig darüber belehrt wer­den, wie sie mit ihrer Geschichte umge­hen soll­ten. Der Innen­ex­perte der Linkspartei, Hans-Jür­gen Schar­fen­berg sagte: “Schön­bohm trägt dazu bei, dass die CDU ihre küm­mer­liche Posi­tion behält.” Der CDU-Lan­desvor­sitzende hat­te sein Unver­ständ­nis darüber geäußert, “warum wir so viele Clara-Zetkin-Straßen haben”. Er plädierte dafür, Straßen nach Vor­bildern wie dem Pfar­rer Oskar Brüse­witz zu benen­nen, der sich aus Protest gegen die DDR selb­st verbrannte.

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