27. Februar 2006 · Quelle: Staatskanzlei Brandenburg

Soldaten aus Brandenburg übergeben nach ISAF-Einsatz Landesfahne

Die bran­den­bur­gis­chen Sol­dat­en der ISAF-Mis­sion sind nach mehrmonatigem Ein­satz in der afghanis­chen Haupt­stadt Kab­ul nach Hause zurück­gekehrt. Im Gepäck hat­ten sie eine bran­den­bur­gis­che Lan­des­fahne, die den Sol­dat­en auf eige­nen Wun­sch zu Jahres­be­ginn 2005 übergeben wor­den war. Sie sollte Aus­druck der Unter­stützung aus der Heimat für den ISAF-Ein­satz in und um Kab­ul sein. Die Fahne wurde am Mittwoch von den im August 2005 heimgekehrten Sol­dat­en sym­bol­isch an den Bevollmächtigten des Lan­des beim Bund und für Europaan­gele­gen­heit­en, Staatssekretär Gerd Harms, übergeben. Die Fahne soll einen Platz im Haus der Bran­den­bur­gisch-Preußis­chen Geschichte erhalten. 

Harms dank­te im Auf­trag von Min­is­ter­präsi­dent Matthias Platzeck den Heimkehrern für ihren Ein­satz in Afghanistan: „Die Sol­dat­en haben in einem hochge­fährlichen Umfeld ihre schwere Auf­gabe mit Bravour erfüllt, näm­lich Afghanistan nach Jahren des Krieges den Weg zurück in die Nor­mal­ität zu ebnen. Dieser Ein­satz war für die Sol­dat­en von zahlre­ichen Opfern, Widrigkeit­en und Risiken begleit­et. Der per­sön­liche Ein­satz der Sol­dat­en war dabei jedoch stets getra­gen von ein­er großen Zus­tim­mung aus der Heimat. Sym­bol­isiert wurde diese Unter­stützung durch unsere Lan­des­fahne. Die wohlbe­hal­tene Rück­kehr der Sol­dat­en aus Kab­ul und die sym­bol­is­che Über­gabe der Lan­des­fahne sind daher für mich ein bewe­gen­der Moment.“ 

Bei dem Zer­e­moniell waren der Kom­man­deur des Panz­er­grenadier­batail­lons 421, Ober­stleut­nant Wolf­gang Wien, sowie weit­ere Bun­deswehrsol­dat­en zuge­gen. An dem Ein­satz war neben dem Panz­er­grenadier­batail­lon 421 aus Bran­den­burg an der Hav­el auch das Panz­er­ar­tilleriebatail­lon 425 aus Oranien­burg beteiligt. Ins­ge­samt waren rund 350 Sol­dat­en aus den bei­den bran­den­bur­gis­chen Stan­dorten in Kab­ul stationiert. 

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