19. Oktober 2007 · Quelle: Strausberger AntimilitaristInnen

Solidarität mit Moritz!

Moritz aus Neumün­ster sitzt jet­zt seit 5 Tagen im Arrest weil er am 1.
Okto­ber nicht zum Kriegs­di­enst ange­treten ist ! Am Son­ntag den 14.10.07
holten die Feld­jäger und die Polizei von ihn Zu hause ab und brachten
ihn in die Barn­im — Kaserne nach Straus­berg, seit dem sitzt er in Arrest. 

Seine erste Arrestzeit beträgt 7 Tage. Am Dien­stag wird entwed­er eine
näch­ste Arrestzeit ver­hängt oder er wird der Staat­san­waltschaft übergeben ! 

Heute den 19.10.07 ab 11.00 Uhr fand vor der Barn­im – Kaserne in
Straus­berg eine Sol­i­dar­itäts Kundge­bung statt. Die ersten Leute die
Vorort waren kon­nten mit Moritz reden. Er saß in ein­er Zelle mit dünnem
Glas. Nach­dem sich abze­ich­nete, dass noch mehr Leute kom­men, wurde er in
eine Zelle mit gesicherten Glas und Schalusien ver­legt. Zur Kundgebung
kamen unge­fähr 25 Men­schen, die ihre Sol­i­dar­ität mit Trans­par­enten und
einem Mega­phone aus­drück­en woll­ten! Nach etwa 20 Minuten kamen 4
Streifen­wa­gen, ein Mannschafts­bus und 3 Zivi­lau­tos der Polizei an ! 

Die Kundge­bung kon­nte erst­mal weit­er gehen, aber nach und nach wurde uns
unter­sagt Mega­phone durch­sagen zu machen und Musik über einen 15 Watt
Recorder abzus­pie­len, weil es zu laut sei und die Bundeswehrsoldaten
sich gestört fühlen. 

Die Kundge­bung ver­lief trotz­dem ruhig, die Men­schen kon­nten ihre
Sol­i­dar­ität zeigen und nach 2 Stun­den löste sich die Kundge­bung auf. 

Achtet auf neue Ankündigungen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Trotz der weltweit­en Covid19-Pan­demie Abschiebe­flüge zu organ­isieren ist unver­ant­wortlich. Die Ini­tia­tive “Barn­im für alle” fordert vom Land­kreis einen sofor­ti­gen Abschiebestopp.
Eber­swalde — Anlässlich des 30. Todestages von Amadeu Anto­nio ruft die Barn­imer Kam­pagne „Light Me Amadeu“ zu ein­er Online-Aktion ab dem 25.11. auf. Am 6.12. wird ab 14 Uhr eine Gedenkdemon­stra­tion in Eber­swalde stattfinden.
Neon­azis vom III. Weg kamen am Vor­abend des soge­nan­nten “Volk­strauertags” auf dem Sol­daten­fried­hof in Straus­berg zusam­men und insze­nierten dort ihr “Heldenge­denken”. Mit Fakeln marschierten die Nazis zur Kranznieder­legung auf.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot