12. April 2009 · Quelle: RosaHeide - www.g8andwar.de

Sommeraktionstage 2009

Das „Aktionsbündnis Rosa Heide gegen Bombodrom und Militarisierung“ lädt ein...

…zum Camp­en und zu vielfälti­gen Aktio­nen auf dem Bom­bo­drom im kom­menden „Sum­mer of Resis­tance 2009“.

War das nicht erst? Warum schon wieder? Weil NATO, EU und Bun­deswehr immer noch Krieg führen. Weil sie dafür üben müssen und weil daher auch durch die jüng­ste Gericht­sentschei­dung vom März 2009 der Bomben­ab­wurf­platz in der Kyritz-Rup­pin­er Hei­de wieder nicht endgültig ad acta gelegt wurde.

Wir, die Rosa Hei­de, rech­nen auch gar nicht mit ein­er juris­tis­chen Ver­hin­derung des Bom­bo­droms – allen­falls mit ein­er juris­tis­chen Opti­mierung des mil­itärischen Nutzungskonzepts. Die Bun­deswehr und ihre Kom­plizen in Nato und EU wollen diesen Kriegsübungsplatz unbe­d­ingt. Daher ist das ganze let­z­tendlich nur poli­tisch zu ver­hin­dern. Aus diesem Grund waren wir auch 2007 auf unserem Weg zum G8-Gipfel in Heili­gen­damm und 2008 schon mehrere Tage auf dem Platz und haben dort alles mögliche gemacht. Und wir wollen auch 2009 wieder klar machen: Der Bombenkriegsübungsplatz ist und bleibt umkämpft.

Protest und Wider­stand gegen den Aus­bau mil­itärisch­er Infra­struk­tur, gegen die Zunahme von Überwachung und Kon­trolle, gegen Repres­sion, Auf­s­tands­bekämp­fung und die Mil­i­tarisierung des All­t­ags bleibt noch viel zu oft auf lokaler oder regionaler Ebene steck­en. Daher laden wir über­re­gion­al und inter­na­tion­al ein und verorten uns mit dem Camp auf dem geplanten Bombenübungsplatz in der gren­züber­schre­i­t­en­den Mobil­isierun­gen gegen Mil­i­tarisierung und „Sicher­heit­sar­chitek­turen“, egal ob diese von der NATO, den G8 oder der EU zusam­mengez­im­mert wer­den sollen:

<wir laden Euch ein — für die Tage vom 13. bis zum 17. August 2009: Mehrere Tage auf dem geplanten Bomben­ab­wurf­platz camp­en und gemein­sam Tag und Nacht Action machen.

Krieg fängt mit üben an, und auch der “Wider­stand im Ern­st­fall” läßt sich üben. Prak­tis­che Konzepte müssen gemein­sam erprobt und weit­er­en­twick­elt wer­den. Damit wir, wenn der Bombenübungs­be­trieb los­ge­ht, dabei sind, wenn es heißt „Bomben nein — wir gehn rein!“. Diese Kam­pagne hat bere­its mehr als 2.000 Selb­stverpflich­tungserk­lärun­gen von Grup­pen und Einzelper­so­n­en gesam­melt. Die Idee ist, wenn BW und NATO mit Üben anfan­gen wollen, an jedem Übungstag mit min­destens ein­er Gruppe auf das Gelände zu gehen, und durch angekündigte, unkalkulier­bare, nicht lokalisier­bare Anwe­sen­heit dem Mil­itär das “unbeschw­erte Bomben” zu ver­miesen.

Daneben wollen wir dies­mal ver­stärkt die umliegen­den Dör­fer besuchen und gemein­sam mit den Men­schen vor Ort Druck machen, um eine starke soziale Bewe­gung zu wer­den. Denn nur der Druck ein­er starken und viel­seit­i­gen Bewe­gung zusät­zlich zur juris­tis­chen Auseinan­der­set­zung wird die Pläne der Bun­deswehr dauer­haft block­ieren und den Bomben­ab­wurf­platz endgültig ver­hin­dern.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­et man auf der Home­page der Rosa Hei­de: www.g8andwar.de

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