23. Mai 2012 · Quelle: Opferperspektive

Spendenaufruf nach einem rechten Angriff auf Jugendliche in Spremberg

Sprem­berg — Nach­dem fünf Punks, zwei Frauen und drei Män­ner, am 12. Mai 2012 in ihrem Auto von Recht­en ange­grif­f­en und ver­let­zt wur­den, bit­tet die Opfer­per­spek­tive um Spenden für die Reparatur ihres Autos.

Nach einem Konz­ertbe­such woll­ten sich die fünf Jugendlichen ger­ade mit dem Auto auf den Heimweg begeben, als Aus­rufe wie »Scheißzeck­en« erk­lan­gen. Kurz darauf pras­sel­ten Schläge auf die Fes­ter und Türen des Wagens. Eine Gruppe von sechs bis sieben, zum Teil ver­mummten, Recht­en prügelte mit Schlagstöck­en auf die im Auto sitzen­den Punks ein. Sie ver­sucht­en einen der Jugendlichen durch die noch offene Autotür unter Trit­ten und Schlä­gen her­auszuziehen. Seine Fre­unde hiel­ten ihn fest und ver­hin­derten dadurch Schlim­meres. Alle Betrof­fe­nen erlit­ten Schnit­twun­den durch das split­ternde Glas der Fen­ster­scheiben und Prel­lun­gen durch die Schläge. Einem der Jugendlichen wurde die Hand gebrochen, die er schützend über seinen Fre­und hielt. Bei dem Angriff wur­den alle Autoscheiben zer­stört und u.a. die Türen mas­siv beschädigt. Da die Reparaturkosten lei­der nicht voll­ständig durch die Ver­sicherung abgedeckt wer­den kön­nen, bit­tet die Opfer­per­spek­tive um Spenden.

An diesem Tag hat­te die NPD im 20 Kilo­me­ter ent­fer­n­ten Cot­tbus demon­stri­ert. 700 Men­schen stell­ten sich den Recht­en mit Block­aden in den Weg. Bere­its hier kam es zu Attack­en von frus­tri­erten Neon­azis auf Protestierende. Der Angriff in Sprem­berg ist in diesem Zusam­men­hang zu sehen. In den Wochen vor dem Neon­azi­auf­marsch gab es wieder­holte Angriffe auf die Lokalredak­tion der »Lausitzer Rund­schau« in Sprem­berg.

Spendenkon­to

Opfer­per­spek­tive e.V.
Kon­to 3813100
Bank für Sozial­wirtschaft
BLZ: 10020500
Ver­wen­dungszweck: Punks Sprem­berg

Es beste­ht die Möglichkeit online zu spenden

Wenn Sie eine Bestä­ti­gung über Ihre Spenden wün­schen, teilen Sie uns bitte mit der Über­weisung Ihre Anschrift mit. Die Opfer­per­spek­tive ist als gemein­nützig und mildtätig anerkan­nt. Die einge­hen­den Spenden sind Zweck­ge­bun­den und wer­den voll­ständig an die Betrof­fe­nen weit­ergeleit­et.

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