28. Juli 2004 · Quelle: Ruppiner Anzeiger

Staatsanwaltschaft besorgt über Gewaltpotenzial von rechts

OSTPRIGNITZ-RUPPIN Die Staat­san­waltschaft Neu­rup­pin hat angekündigt, in zwei Ver­fahren gegen recht­sex­treme gewalt­bere­ite Jugendliche die Möglichkeit auszureizen und jedes rechtlich zuläs­sige Mit­tel zu ergreifen, um den Tätern und Gle­ich­gesin­nten nach­haltig zu begegnen.
Damit will sie ver­hin­dern, dass Über­griffe auf Polizeibeamte, wie am 2. Juli in Witt­stock und in der Nacht zum 25. Juli in Neu­rup­pin , sich wieder­holen oder häufen. „Die Staat­san­waltschaft Neu­rup­pin ist besorgt über zunehmende Gewalt­bere­itschaft Recht­sex­tremer gegenüber der Polizei“, heißt es in ein­er Erk­lärung. Ein 21-Jähriger, der bei der Ran­dale in Witt­stock festgenom­men wurde, sitzt in Unter­suchung­shaft wegen Wieder­standes, gefährlich­er Kör­per­ver­let­zung und Landfriedensbruch.
Dieses Ver­fahren richtet sich auch gegen zehn weit­ere Beschuldigte. Ins­ge­samt sei der Sachver­halt sehr kom­plex. Dadurch könne keine Aburteilung in einem beschle­u­nigten Ver­fahren angestrebt wer­den, da der Strafrah­men von max­i­mal einem Jahr Frei­heitsstrafe für einige Beschuldigte nicht aus­re­ichen würde.

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