11. März 2004 · Quelle: MOZ

Stadtbrücke mit Farbbeuteln beworfen

Unbekan­nte haben in der Nacht zum Mittwoch den Gren­züber­gang Stadt­brücke mit
Farbbeuteln bewor­fen. Der Schaden wurde um kurz nach sechs Uhr bemerkt. Wie
Dieter Schulze, Press­esprech­er des Polizeiprä­sid­i­ums Frank­furt (Oder),
mit­teilte, wur­den die Fen­ster der Fußgänger-Aus­reis­espur getroffen. 

Der oder die Täter war­fen grüne, gelbe und rote Farbbeu­tel gegen die
Fen­ster. BGS-Beamte haben unmit­tel­bar nach der Fest­stel­lung das Gelände im
Umfeld des Gren­züber­ganges abge­sucht, doch dabei wur­den wed­er verdächtige
Per­so­n­en noch irgendwelche Hin­weise gefun­den, teilte Clau­dia Skowronek,
Press­esprecherin des Bun­des­gren­zschutzamtes, mit. 

Noch am Mittwochmit­tag wurde mit der Säu­berung begonnen. Zum Hin­ter­grund der
Tat kon­nte die Polizei keine Angaben machen. “Wir wis­sen nicht, ob die
Attacke einen poli­tis­chen Hin­ter­grund hat”, erläuterte Dieter Schulze. Die
Ermit­tlun­gen der Krim­i­nalpolizei dauern an. 

Nach Angaben des Bun­des­gren­zschutzes passieren in bei­de Rich­tun­gen jeden Tag
durch­schnit­tlich 16 000 Reisende den Grenzübergang. 

Die Stadt­brücke wird vom Zoll ver­wal­tet. Die Press­es­telle des Hauptzollamtes
war am Mittwoch nicht für eine Stel­lung­nahme erreichbar.

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