31. Oktober 2002 · Quelle: AAB

Strammstehen heisst untergehen!

Keine Nazi­auf­marsch in Halbe: Stramm­ste­hen heisst unterge­hen


Am Son­ntag, den 17. Novem­ber 2002 wollen Alt- und Neon­azis in Halbe (ca.45km südöstlich von Berlin) ein “Heldenge­denken” abhal­ten. Der “Trauer­marsch” ist von dem Ham­burg­er Neon­azi Chris­t­ian Worch, unter dem Mot­to “Ruhm und Ehre dem deutschen Frontsol­dat­en!” für 10 Uhr angemeldet wor­den.

 

Für den Auf­marsch auf dem Sol­daten­fried­hof in Halbe wer­den neben Freien Kam­er­ad­schaften auch Mit­glieder und Anhänger von ver­schiede­nen recht­sex­tremen Parteien erwartet. Chris­t­ian Worch mobil­isiert bun­desweit für die “Heldenehrung” und will damit an Erfolge Anfang der 90er Jahre anknüpfen.

 

Zum ersten öffentlichen Gedenken dieser Art kamen 1990 ver­schiedene recht­sex­treme Grup­pierun­gen ( NPD, JN, Wik­ing-Jugend, Nation­al­ist­siche Front) aus Berlin und Bran­den­burg Halbe zusam­men. Im Fol­ge­jahr erfuhr die Ver­anstal­tung inner­halb der Naziszene mehr Aufmerk­samkeit, und die Teil­nehmerzahl stieg auf über 600 an. Halbe dro­hte ähn­lich dem “Rudolf Heß Gedenken”, welch­es 1992 in Wun­siedel stat­tfand, zu einem Wall­fahrt­sort der Faschis­ten zu wer­den. Doch eine antifaschis­tis­che Gegen­mo­bil­isierung nach Halbe sowie entschlossene Wider­stand­sak­tio­nen gegen Naz­itr­e­ff­punk­te ver­an­lassten die Polizei dazu, sowohl die Antifa-Demo, als auch den Nazi­auf­marsch zu ver­bi­eten. Infolgedessen mussten die Nazis auf kleine Ersatzkundge­bun­gen in der Umge­bung auswe­ichen. In den Fol­ge­jahren ver­schwand der Auf­marsch jedoch auf­grund von gerichtlichen Ver­boten von der Bild­fläche. Nun möchte Chris­t­ian Worch in Halbe ein großes Come­back feiern, und die derzeit­ige bre­ite Mobil­isierung in der Naziszene lässt erwarten, dass wohl nicht ger­ade wenige Nazis anreisen wer­den, um den “Helden” von Wehrma­cht, SS und Volkssturm zu gedenken.

 

Stramm ste­hen heißt unterge­hen — Kesselschlacht in Halbe

 

In Halbe fand gegen Ende des 2. Weltkrieges vom 24. April bis zum 1. Mai 1945 die let­zte große Kesselschlacht statt, bei der sow­jetis­che Rotarmis­ten die Reste der deutschen 9.Armee ein­schlossen. Nach­dem der befehlende Gen­er­al der Wehrma­cht Busse das Kapit­u­la­tion­sange­bot der roten Armee ablehnte, kam es zu ein­er erbit­terten Schlacht , die viele Tote auf bei­den Seit­en forderte. In dem Kessel kamen von 200.000 deutschen Wehrma­chts-, Volkssturm- und SS-Sol­dat­en, 40.000 um.

 

Seit­dem befind­et in Halbe, mit ca. 22.000 begrabenen deutschen Sol­dat­en, sow­jetis­chen Rotarmis­ten und Deser­teuren der größte Sol­daten­fried­hof Deutsch­lands.
Die Kesselschlacht in Halbe ste­ht exem­plar­isch für die mil­itärischen Dok­trin der Nazis, jeden Mil­lime­ter Boden um jeden Preis zu hal­ten, was auf­grund des entschlosse­nen antifaschis­tis­chen Kampfes der roten Armee und der West-Alli­ierten zum Scheit­ern verurteilt und unmöglich war. Den­noch ließ die Opfer­bere­itschaft und die bedin­gungslose Anerken­nung des Führerprinzips, also die frei­willige Unterord­nung unter die Autorität, sowie der feste Glaube an den Nation­al­sozial­is­mus und den End­sieg die deutsche Volks­ge­mein­schaft noch stramm ste­hen als sie schon so gut wie unterge­gan­gen war. Dadurch kostete sie noch im let­zten Kriegs­jahr unzäh­li­gen Men­schen das Leben. Immer wieder schwor sich die Volks­ge­mein­schaft auf den End­sieg ein, für den Opfer in Kauf genom­men wer­den mussten, denn schließlich sah sie sich selb­st als Opfer ein­er “jüdisch-bolschewis­tis­chen Weltver­schwörung”.
Die Selb­stauf­gabe des eige­nen Indi­vidu­ums und das Aufge­hen in der Masse, das Anerken­nen der Volks­ge­mein­schaft als den absoluten sinns­tif­ten­den Wert, bah­nte den Weg für den eige­nen Opfer­wahn. Unzäh­lige Male ver­weigerten deutsche Gen­eräle und Sol­dat­en Kapit­u­la­tion­sange­bote, und beka­men dafür in der Heimat Orden und Anerken­nung. Was eigentlich jed­er Ver­nun­ft wider­sprechen sollte, zweifel­ten NS-Sol­dat­en wed­er an noch stell­ten sie die Autorität in Frage. Die selb­st­gewählte Unmündigkeit ging in blin­dem Gehor­sam, Denun­zi­a­tion sowie Mit- und Besser­ma­chen auf und erkan­nte Autorität als ein natür­lich­es Prinzip an.

 

Deutsche Täter sind keine Opfer.

 

Dass die Heldenge­denken in Deutsch­land, die jedes Jahr über­all in der Bun­desre­pub­lik stat­tfind­en, sich größter Beliebtheit bei den Kam­er­aden erfreuen liegt auf der Hand. Immer wieder hal­ten Nazis solche Andacht­en im traut­en Kam­er­adenkreis ab. Die Glo­ri­fizierung und Ehrung der “unbe­sieg­baren” Wehrma­cht und Waf­fen-SS ist ele­men­tar für Alt- wie Neon­azis und Aus­druck ihrer ver­brecherischen Ide­olo­gie. Deutsche Täter die einen Angriffs- und Ver­nich­tungskrieg führten, nichts als ver­bran­nte Erde und Leichen hin­ter­ließen und schließlich Auschwitz umset­zten und möglich macht­en wer­den zu Helden und die Volks­ge­mein­schaft zum Opfer der Alli­ierten­bom­barde­ments stil­isiert. Die NS-Ide­olo­gie hat die Volks­ge­mein­schaft, die biol­o­gisch (Volk­skör­p­er) und sozial­dar­win­is­tisch (Recht des Stärk­eren) kon­stru­iert wird, zur Grund­lage. Sie sei die natür­liche Erschei­n­ungs­form des selb­st­bes­timmten Volkes. Der NS “denun­zierte” die Juden, für alles Schlechte ver­ant­wortlich zu sein. Bolschewis­mus und Kap­i­tal­is­mus wur­den zum Bestandteil ein­er “jüdis­chen Weltver­schwörung”, und die Juden zu dem Gegen­part der Ari­er, zur “Gegen­rasse” . Die Unter­schei­dung in raf­fend­es und schaf­fend­es Kap­i­tal, die ehrliche, kör­per­liche und schaf­fende Arbeit den raf­fend­en Zins- und Speku­la­tion­s­geschäften ent­ge­genset­zte, die der “aufrecht­en Plack­erei” das müh­elose Einkom­men ent­ge­gen­hielt, war nicht darauf aus­gerichtet die kap­i­tal­is­tis­chen Unter­drück­ungs- und Aus­beu­tungsver­hält­nisse zu über­winden. Vielmehr war sie Aus­druck ein­er fetis­chisierten Kap­i­tal­is­muskri­tik, die die notwendig zusam­menge­hören­den Dimen­sio­nen konkret und abstrakt dergestalt auseinan­dertreten ließ, dass sie eine Iden­ti­fika­tion der Juden mit der abstrak­ten Dimen­sion des Kap­i­tal­is­mus zuließ und die Volks­ge­mein­schaft als organ­is­ches Gegen­mod­ell fungieren kon­nte.

 

Die gesellschaftlichen Ver­hält­nisse wur­den ver­schärft, Staat und Gesellschaft gle­ichgeschal­tet, und die Pro­duk­tion­sprozesse nach kap­i­tal­is­tis­chen Gesicht­spunk­ten verbessert. Die Aus­beu­tung der Ware Arbeitkraft ver­lief dank des repres­siv­en Charak­ters und der Ide­olo­gie des NS, rei­bungs­los. Während “Arbeit” die Volks­ge­mein­schaft “frei machte”, wurde Kap­i­tal­is­mus nur mit Zins-, Börsen- und Speku­la­tion­s­geschäften gle­ichge­set­zt und diese wiederum mit den Juden.

 

Die NS-Ide­olo­gie und der Anti­semitismus waren die Antwort auf alle Fra­gen. Auschwitz wurde “zum befreien­den Moment” der Volks­ge­mein­schaft.
Die NS-Ide­olo­gie gab und gibt ihren Anhängern, einen mehr als zweifel­haften Sinn ihrer Exis­tenz und den Glauben, auf der guten Seite zu kämpfen. Das Heldenge­denken ist sowohl eine Selb­st­bestä­ti­gung der Naziszene, als auch Aus­druck des Wun­sches, fortzuset­zen was Vater und Opa nicht been­den kon­nten.

 

Antifa-Som­mer 2000?

 

Die staatliche “Antifa-Offen­sive” wurde eröffnet als die Repub­lik wochen­lang nicht mehr aus den Som­mer­loch-Schlagzeilen kam. Mel­dun­gen von Het­z­jag­den und Über­grif­f­en durch Neon­azis füll­ten täglich die Medi­en. Als dann ver­mut­lich Nazis einen Sprengstof­fan­schlag auf jüdis­che Ein­wan­der­er in Düs­sel­dorf verübten, erwachte die Zivilge­sellschaft.

 

Tausende von Men­schen fol­gten dem Aufruf zum “Auf­s­tand der Anständi­gen”, gin­gen auf die Straße und demon­stri­erten gegen Rechts. Die The­men Faschis­mus und Ras­sis­mus gewan­nen plöt­zlich gesellschaftliche Rel­e­vanz. Dadurch verbesserten sich auch die insti­tu­tionellen und gesellschaftlichen Bedin­gun­gen für anti­ras­sis­tis­che und antifaschis­tisc
he Arbeit. Schließlich mün­dete der kurze “Auf­s­tand der Anständi­gen” in Ini­tia­tiv­en, Geldern für antifaschis­tis­che Pro­jek­te und dem NPD-Ver­botsver­fahren. Das Inter­esse der rot-grü­nen Regierung, gegen Nazis vorzuge­hen, war ein­er­seits ökonomisch geprägt, ander­er­seits moralisch. Das Anse­hen der BRD in der Welt war über­schat­tet von dem Frem­den­haß der Deutschen und gefährdete benötigte aus­ländis­che Investi­tio­nen und Arbeit­skräfte. Das kon­träre Ver­hal­ten der Nazis zur Regierungspoli­tik und die medi­ale Aufmerk­samkeit ließen in den Alt-68ern auch ihre Anti­nazi-Moral wieder auf­flam­men und hieß sie, zur Inter­ven­tion schre­it­en. Die kurze staatliche Offen­sive, und ihre z.T. moralis­che Inten­tion, rück­te auch antifaschis­tis­che Posi­tio­nen in die Nähe des bürg­er­lich-demokratis­chen Spek­trums und löste bei vie­len linksradikalen Antifa­grup­pen eine Sinnkrise aus.

 

Denn diese hat­ten sich Anfang der 90er Jahre aus Teilen der autonomen Bewe­gung und vie­len Neupoli­tisierten jen­seits staatlichen Ein­flusses zu ein­er neuen sozialen Bewe­gung geformt. Sie ent­standen in deut­lich­er Abgren­zung zum Staat, der nicht gewil­lt war, gegen Nazistruk­turen vorzuge­hen, dessen Polizis­ten die Nazis schützten und dessen Repräsen­tan­ten faschis­tis­che Mörder als fehlgeleit­ete Jugendliche beze­ich­neten. Die Aktiv­itäten dieser jun­gen Bewe­gung bestanden aus antifaschis­tis­chem Selb­stschutz, dem Aufdeck­en von Nazistruk­turen direk­ten Kon­fronta­tion und eigen Organ­isierungs­for­men.

 

Als mit der Regierungsüber­nahme der rot-grü­nen Regierung die ehe­ma­li­gen 68er selb­st in den Ses­seln der Macht angekom­men waren, wirk­te sich auch deren “linke Kinder­stube” auf die Regierungspoli­tik aus. Der Über­fall auf Jugoslaw­ien im Früh­jahr 99 wurde zum antifaschis­tis­chen Men­schen­recht­skrieg deklar­i­ert; die Neon­azis im eige­nen Land wur­den zum Abgren­zung­sob­jekt schlechthin erk­lärt.

 

Der Staat “vere­in­nahmte” Posi­tio­nen die vorher jahre­lang nur Antifa­grup­pen vor­be­hal­ten waren. Kein Wun­der, dass sich nur noch die Antifa­grup­pen fest im Sat­tel hal­ten kon­nten, deren Poli­tik sich ohne­hin nicht nur auf die Nazis konzen­tri­erte, son­dern eben­so auf die kap­i­tal­is­tis­chen Ver­hält­nisse, die diese her­vor­brin­gen. Heute ist wenig übrig vom dem Auf­s­tand der Anständi­gen. Getreu dem Mot­to “aus den Augen aus dem Sinn”, ist das The­ma Ras­sis­mus und Faschis­mus aus dem
Blick­feld gekom­men. Die Unmöglichkeit eines Regierungsan­tifaschis­mus zeigt exem­plar­isch das NPD-Ver­botsver­fahren. Durch die Ver­strick­un­gen staatlich­er Organ­i­sa­tio­nen bis hin zu vere­inzel­ter Unter­stützung wird klar, dass das Ver­hält­nis des Staates zu den Faschis­ten als seine autoritärsten Vertreter immer je nach Sach­lage ein tak­tis­ches bleibt. Abge­se­hen davon kann ein NPD-Ver­bot ohne­hin nichts daran ändern, dass es weit­er­hin Nazis gibt und geben wird. Die gesellschaftlichen Ver­hält­nisse die auf Unter­drück­ung, Aus­beu­tung und Aus­gren­zung basieren, wer­den diese immer wieder her­vor­brin­gen.

 

Wer vom Kap­i­tal­is­mus nicht reden will…

 

Der Anti-Nazi Som­mer der Regierung ver­an­schaulichte also noch ein­mal, was von der radikalen Linken schon lange analysiert wurde: Ver­fan­gen in der Stan­dort­logik kap­i­tal­is­tis­ch­er Sachzwänge, has­sten auch manche Regierungsmit­glieder aufrichtig die Nazis. Nicht jedoch ohne gle­ichzeit­ig ein neues ras­sis­tis­chen Zuwan­derungs­ge­setz zu ver­ab­schieden, Flüchtlinge weit­er­hin in den Tod abzuschieben und im Zuge der Ter­ror­is­mus­bekämp­fung ras­sis­tis­che Vorurteile zu schüren. Kap­i­tal­is­mus führt das Gesetz des sozialen Dschun­gels, den Sozial­dar­win­is­mus der Konkur­renz, das höhere Recht des Stärk­eren und das Regime der Fab­rik und Konz­erne als ökonomis­che Funk­tio­nen mit sich. Das bedeutet nicht, dass der Kap­i­tal­is­mus automa­tisch zum Faschis­mus führt, wohl jedoch, dass die Gefahr ein­er der­ar­ti­gen Entwick­lung ihm per­ma­nent innewohnt. Die Geset­ze des Kap­i­tal­is­mus sind schon heute zu bekämpfen, und das spiegelt sich vor wie nach dem staatlichen “Anti-Nazi-Som­mer” im Ansatz des rev­o­lu­tionären Antifaschis­mus wieder.

 

…soll vom Faschis­mus schweigen

 

Wenig über­raschend hat sich auch auf der Erschei­n­ungsebene mar­o­dieren­der Nazis in Deutsch­land wenig geän­dert. Die Anzahl von Nazi­aufmärschen ist seit dem “Anti-Nazi-Som­mer” nicht weniger gewor­den, Über­griffe gegen Migran­tInnen sind wieder an der Tage­sor­d­nung. Die recht­sex­treme Szene ist wieder gestärkt, und hat dies in Wun­siedel mit ein­er Beteili­gung von über 2000 Nazis am Rudolf-Heß-Gedenkmarsch unter Beweis gestellt. Grund genug für die radikale Linke, das The­ma “Anti­nazi” weit­er auf der Tage­sor­d­nung zu belassen.

 

Die unmit­tel­bare Bedro­hung durch Faschis­ten fordert das direk­te Ein­greifen, die extreme Verkör­pe­rung herrschen­der Bedin­gun­gen fordert die grundle­gende Umwälzung der Ver­hält­nisse. Konkret heisst das fernab jed­er Rev­o­lu­tion: Nazi­aufmärsche wo möglich ver­hin­dern!

 

Diese Auf­gabe kann nur im Bünd­nis mit möglichst vie­len linken Kräften gelin­gen. Weit­erge­hende Analy­sen, Diskus­sio­nen und die Organ­isierung von Wider­stand gegen die herrschen­den Ver­hält­nisse gehören natür­lich davor und danach zum All­t­ags­geschäft.

 

In diesem Sinne: Kommt zum Woch­enende nach Berlin!

 


Stramm ste­hen heißt unterge­hen — kein Nazi­auf­marsch in Halbe. Deutsche Täter sind keine Opfer!

 

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