3. März 2005 · Quelle: MOZ

Strausberg: Genmaisbauer bekannt

Für und Wider Anbau von Genmais

Straus­berg (js/MOZ) Rund 40 inter­essierte Bürg­er hat­ten sich kür­zlich in
Hohen­stein mit dem geplanten Anbau von Gen­mais durch die Agrargenossenschaft
auseinan­der geset­zt. Der Stan­dort der zehn Hek­tar großen Fläche inner­halb des
Natur­parks Märkische Schweiz und damit eines €päis­chen Vogelschutzgebietes
ruft beson­dere Bedenken her­vor. Ein Gespräch mit dem Geschäfts­führer der
Agrargenossen­schaft Jörg Piprek am Mon­tag war nicht zus­tande gekommen.

Ort­san­säs­sige Land­wirte fürcht­en Ein­bußen beim Mar­ket­ing. NABU-Präsi­dent Olaf
Tschimp­ke geißelte den geplanten Anbau im Natur­park als “so über­flüs­sig wie
ein Kropf und eine bewusste Pro­voka­tion”. Auf MOZ-Nach­frage versicherte
Piprek, dass er nur aus ter­min­lichen Grün­den abge­sagt habe. Er sei
gesprächs­bere­it und könne den Bedenken durch Stu­di­en unter­mauerte Argumente
für den Gen­maisan­bau ent­ge­gen­hal­ten. Die oft beschworene Gefahr, es käme zur
Ver­mis­chung des genetis­chen Mate­ri­als, stellt er mit Ver­weis darauf, dass
kein­er der Nach­barn Mais anbaue, in Abrede. Die zehn Hek­tar Gen­mais seien in
40 Hek­tar nor­malen Maisan­bau einge­bet­tet, bei dem er bewusst diese
Ver­mis­chung in Kauf nehme. Piprek ver­sicherte, dass ein Mon­i­tor­ing, eine
ständi­ge Kon­trolle und Überwachung des Gen­maisan­baus, gewährleis­tet sei. Er
führe weit­ere Gespräche mit Nach­barn und Naturschützern, um um Ver­ständ­nis zu
werben.

Dien­stag, 01. März 2005 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt ist Teil des Alter­na­tiv­en Jugend­pro­jek­tes 1260 e.V.. Wir sind seit vie­len Jahren in der Region aktiv und haben gestern unsere Chronik rechter Vor­fälle in Märkisch-Oder­land veröffentlicht.
Seit Ende 2020 nehmen die Aktiv­itäten des III. Weges in Märkisch-Oder­land zu. Schw­er­punkt bildet dabei die Stadt Bad Freienwalde.
Neun Men­schen wur­den beim recht­ster­ror­is­tisch und ras­sis­tisch motivierten Atten­tat in Hanau am 19. Feb­ru­ar 2020 ermordet. Doch trotz aller Erk­lärun­gen von Strafver­fol­gungs­be­hör­den wird die tödliche rechte Gewalt noch immer nicht aus­re­ichend erfasst.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot