28. Januar 2002 · Quelle: OrganisatorInnen / BZ

Tatorte besichtigt

 

Nach einem laut­starken Auf­takt vor dem SFB am Theodor-Heuss-Platz mit einem aus­führlichen Rede­beitrag zum The­ma Medi­en und Kriegspro­pa­gan­da, set­zte sich der Kon­voi aus zwei Bussen, einem Lau­ti und ca 25 weit­eren Fahrzeu­gen in Bewe­gung. Gut 100 Leute beteiligten sich zu dieser frühen Stunde bere­its. Am Bran­den­burg­er Tor kam dann ein weit­er­er Stopp zum The­ma Tatort Poli­tik, danach ging es zum Tatort Wirtschaft an den Pots­dammer Platz, wo bere­its eine Kundge­bung mit ca 100 Leuten auf uns wartete.
Bei milden Früh­ling­stem­per­a­turen set­zten wir den Weg durch die Innen­stadt an staunen­den Pas­san­tInnen­massen vor­bei fort, mitler­weile um weit­ere Fahrzeuge angewach­sen, Der kon­voi war wirk­lich recht auf­fal­l­end und richtete ein ziem­lich­es Verkehrschaos an.

 

 

Laut­sprecher­durch­sagen­machen­der­weise über die Schlosstr. in Steglitz weit­er nach Pots­damm wo uns dann weit­ere ca 100 Demon­stran­ten erwarteten. Nach ein­er län­geren Kundge­bung mit Srassenthe­ater ging es dann nach Gel­tow zur Hen­ning von Treskow Kaserne, in der das Ein­satzführungskom­man­do sitzt. Dort endete die Aktion, und es ging zurück nach Berlin. 

 

 

Es gab keine nen­nenswerten zwis­chen­fälle, auss­er das sich ein paar Pots­dammer Bullen an eini­gen blauen uno-Mützen ein­er Gruppe störten, was aber auch keine weitre­ichen­deren Fol­gen hatte. 

 

 

Die Stim­mung war ganz o.K., es hät­ten gerne ein paar Leute mehr kom­men kön­nen, die Trans­par­ente waren recht kreativ, und die Tatort­sicherungs­gruppe mit ihren Absper­rbän­dern zur Tatort­markierung eine ganz gelun­gene Performance.
soweit erstmal… 

 

…län­gere Ein­schätzung der organ­isieren­den Grup­pen wer­den folgen…

 

 

Linke demon­stri­erten mit Auto-Konvoi

Mit einem Autokon­voi von Berlin nach Pots­dam haben am Sonnabend etwa 120 Kriegs­geg­n­er gegen aus­ländis­che Mil­itärein­sätze der Bun­deswehr demon­stri­ert. Unter dem Mot­to “Stop War! — Tatortbesich­ti­gung” fuhren sie mit rund zwei Dutzend Autos zur Hen­ning-von-Tresck­ow-Kaserne in Pots­dam-Gel­tow, wo seit kurzem das Ein­satzführungskom­man­do der Bun­deswehr sta­tion­iert ist. Es koor­diniert unter anderem die deutsche Beteili­gung am Afghanistan-Ein­satz. An mehreren Hal­tepunk­ten stell­ten mit Uni­for­men kostümierte Teil­nehmer mil­itärische Aktio­nen nach. Bei der Abschlusskundge­bung an der Tresck­ow-Kaserne wurde nach Angaben der Ver­anstal­ter gegen das “erneute deutsche Welt­gel­tungsstreben” protestiert. 

 

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