22. Mai 2004 · Quelle: MAZ

Testosteron-Nachlese

Trech­witz (PM): 19-Jähriger von 10 “muti­gen Einzelkämpfern” zusammengeschlagen

(MAZ) Don­ner­sta­gnacht erschien ein 19-jähriger Mann bei der Polizei in Brandenburg
und erstat­tete eine Anzeige wegen Kör­per­ver­let­zung. Der junge Mann gab zu
Pro­tokoll, dass er sich am Abend am Trech­witzer See befand. Dort kam es zu
Stre­it­igkeit­en zwis­chen zwei dort anwe­senden Per­so­n­en­grup­pen. Als der
19-jährige Mann diese Stre­it­igkeit­en schlicht­en wollte, bekam er von einem unbekan­nte Täter zwei Faustschläge ins
Gesicht. Anschließend wollte der Geschädigte den Strand ver­lassen, musste
jedoch noch ein­mal zurück, da er seinen Ruck­sack am Strand vergessen hatte.
Jet­zt kamen ca. 10 männliche Jugendliche auf den Geschädigten zu und
schlu­gen auf ihr Opfer ein. Der 19-Jährige begab sich selb­ständig zur
ambu­lanten Behand­lung ins Klinikum. Er erlitt mehrere Prel­lun­gen im Gesicht. 

Brandenburg/ Hav­el: Körperverletzungen

(MAZ) Am Don­ner­sta­gnach­mit­tag kam es in Bran­den­burg, Haupt­straße, an der
Jahrtausend­brücke zu ein­er gefährlichen Kör­per­ver­let­zung. Ein 27-Jähriger
Pots­damer bemerk­te , dass an der Jahrtausend­brücke eine offensichtlich
ger­ade zusam­mengeschla­gene männliche Per­son liegt. Hier­bei han­delte es sich
um einen 29-Jähri­gen Bran­den­burg­er. Die Begleit­er des Ver­let­zten zeigten auf
eine Gruppe von drei Per­so­n­en, die sich vom Tatort in Rich­tung Neustadt
Markt ent­fer­n­ten. Der 27-Jährige erkan­nte die drei Täter als denjenigen
wieder, welche zuvor in ein­er Gast­stätte in Bran­den­burg, Bäck­er­straße, einen
Stre­it mit ihm anfan­gen woll­ten. Der 27-Jährige ließ sich jedoch nicht
provozieren. Als der Pots­damer nun den Ver­let­zten an der Jahrtausendbrücke
liegen sah, ran­nte er hin­ter die drei Täter hin­ter­her, um diese zur Rede zu
stellen und der Polizei zu übergeben. Nach­dem die drei Täter vom 27-jährigen
Pots­damer ange­sprochen wur­den, gin­gen sie auf diesen zu. Ein Täter nahm eine
Bier­flasche und schlug mit dieser in Rich­tung Kopf des Geschädigten. Diesen
Schlag kon­nte er Geschädigte mit einem Arm abwehren. Sie streifte ihn an der
Stirn und am linken Auge. Nun ver­suchte ein zweit­er Täter mit ein­er Flasche
auf den Geschädigten einzuschla­gen. Der Geschädigte ver­let­zte sich dabei an
der kaputt gegan­genen Flasche und stürzte zu Boden. Ein dritter
Geschädigter, ein 24-jähriger Bran­den­burg­er, der sich zu dieser Zeit in der
Nähe der Jahrtausend­brücke befand, wurde von einem der Täter grundlos
ange­grif­f­en und mit mehreren Faustschlä­gen gegen Kopf, Hals und Kehlkopf
geschlagen. 

Die drei Täter wur­den von der Polizei in Tatort­nähe festgenom­men. Zeugen
erkan­nten einen 29-Jähri­gen und einen 25-Jähri­gen wieder. Der 26-jährige
Begleit­er der bei­den Täter kon­nte seinen Weg fort­set­zen. Die Täter und die
Geschädigten standen zum Zeit­punkt der Tat unter Ein­wirkung von Alko­hol. Die
Ver­let­zten mussten sich im Kranken­haus ärztlich behan­deln lassen. 

Weil ein 53-Jähriger am Don­ner­stagabend in Bran­den­burg, Magde­burg­er Straße
mit seinem Fahrrad auf der falschen Straßen­seite lief, wurde er von einem
24-Jähri­gen und einem 25-Jähri­gen ange­grif­f­en. Die bei­den Täter kamen dem
Geschädigten auf der Brücke “20. Jahrestag” zu Fuß ent­ge­gen. Als sie auf
gle­ich­er Höhe waren, schlug der 24-Jährige dem Geschädigten mit der Hand ins
Gesicht. Der Geschädigte fiel zu Boden. Anschließend wurde der auf dem Boden
Liegende von bei­den Tätern geschla­gen und mit Füßen getreten. Die beiden
Täter ließen erst vom Geschädigten ab, als Zeu­gen hinzuka­men. Die
alko­holisierten Täter (3,14 Promille und 2,89 Promille) wur­den von der
alarmierten Polizei ins Gewahrsam genom­men. Der Geschädigte musste im
Kranken­haus ärztlich behan­delt wer­den. Die Kripo in Bran­den­burg hat die
weit­eren Ermit­tlun­gen aufgenommen. 

Am Mittwoch kam es auf dem Schul­hof ein­er Schule in Bran­den­burg, Kleine
Garten­straße zu ein­er Schlägerei zwis­chen Schülern, wobei ein 13-jähriger
Schüler von drei Schülern der Schule fest­ge­hal­ten und von zwei Schülern mit Füßen mehrfach gegen die Beine, Arme und den Kör­p­er getreten
wurde. Ein­er der Täter wick­elte um die Unter­arme des geschädigten Kindes
einen Draht. Als der 13-Jährige zu Boden gefall­en war, wurde er von den
bei­den Schlägern mehrfach mit den Füßen gegen die Beine getreten. Erst als
eine Lehrerin hinzukam, wur­den die Fes­seln gelöst und die Täter ran­nten weg.
Die Ver­let­zun­gen des 13-Jähri­gen mussten ärztlich ver­sorgt werden. 

Schlägereien

(MAZ) RATHENOW Acht Anzeigen zu Schlägereien wur­den zu Him­melfahrt von der Polizei
aufgenom­men. So kam es in Sem­lin zu ein­er Prügelei zwis­chen Jugendlichen und
Jungerwach­se­nen. Bei den Schlägereien war meist Alko­hol im Spiel. Nach
ver­balen Auseian­der­set­zun­gen flo­gen Fäuste und Flaschen. In Rathenow
ver­prügelte ein Unbekan­nter ein Pärchen. Dieses hat­te sich geweigert, den
Mann nach Hause zu fahren. 

Schlägerei

(MAZ) GRANSEE — Zu ein­er Schlägerei ist es am Don­ner­stag gegen 3.10 Uhr in Gransee
gekom­men. Ein bis­lang unbekan­nter Mann stieß einen 17-Jähri­gen in eine
Fen­ster­scheibe. Der Jugendliche zog sich Schnittver­let­zun­gen zu. 

Massen­schlägerei am Heili­gen See

84 Polizeiein­sätze am “Her­rentag” / Ret­tungswa­gen musste 26 mal ausrücken

(MAZ, Robert Rudolf) NEUER GARTEN Bis zu 100 Per­so­n­en sollen am so genan­nten Her­rentag an einer
bluti­gen Schlägerei am Heili­gen See beteiligt gewe­sen sein. Das bestätigte
gestern Polizeis­precherin Ange­li­ka Chris­ten auf MAZ-Nachfrage. 

Nach Augen­zeu­gen­bericht­en lagerten am Abend — ihrem äußeren Erscheinungsbild
nach — linke, rechte und “nor­male” Jugendliche an der Badestelle nahe der
Hasen­graben­brücke. Kurz nach­dem die Recht­en ange­blich gewarnt wor­den waren,
seien Linke mit Base­ballschlägern und Bier­flaschen aus den Büschen auf sie
“los­gestürmt”, gibt Chris­ten die bish­eri­gen Zeu­ge­naus­sagen wieder, die nach
ihren Angaben auss­chließlich von Ange­grif­f­e­nen aus dem recht­en Spektrum
stam­men. Nach der Redak­tion vor­liegen­den Bericht­en sollen die Linken
ver­mummt gewe­sen sein. 

Ein erster Notruf hat­te die Berufs­feuer­wehr um 19.35 erre­icht, sechs Minuten
später war der Kranken­trans­port zur Stelle, sagte Wolf­gang Sita von der
Leit­stelle der Feuer­wehr. Dage­gen gab es Kri­tik am Tem­po der Polizei. Erst
um 19.44 Uhr seien dort die Auss­chre­itun­gen bekan­nt gewor­den, sagte
Chris­ten. Nach ihren Angaben trafen die Beamten 19 Minuten später am
Heili­gen See ein. Da waren die Ver­let­zten bere­its ver­arztet. Die
Ange­grif­f­e­nen begrüßten die Polizis­ten mit den Worten: “Kommt ihr jet­zt auch
schon?” Chris­ten erk­lärte, die Polizei sei im Lim­it von 20 Minuten
geblieben, am Him­melfahrt­stag habe man im Schutzbere­ich 84 Ein­sätze fahren
müssen. Sechs Ver­let­zte seien am Heili­gen See ambu­lant behan­delt worden,
sagte die Sprecherin. Alle seien Pots­damer im Alter von 17 bis 20 Jahren.
Augen­zeu­gen sprachen von blutüber­strömten und ban­dagierten Jugendlichen,
darunter auch “nor­male”. Die Polizei ermit­tle wegen gefährlicher
Kör­per­ver­let­zung, Raubes und Land­friedens­bruchs, sagte Chris­ten. Offenbar
sei es um eine Auseinan­der­set­zung zwis­chen Linken und Recht­en gegangen.
Verdächtige habe man noch nicht. Die Polizei bit­tet um Zeugenhinweise. 

Eine weit­ere Schlägerei melde­ten Bürg­er am Don­ner­stag vom Hafen der Weissen
Flotte. Dort waren um 14.40 Uhr zwei alko­holisierte Grup­pen aus Berlin und
Pots­dam sowie dem Umland in Stre­it ger­at­en. Als er dazwis­chen ging, wurde
ein Polizist (35) am Kopf und der linken Schul­ter ver­let­zt. Er ist
di
enstun­fähig. Die Polizei ermit­telt wegen Kör­per­ver­let­zung gegen fünf
Verdächtige im Alter von 26 bis 39 Jahren aus Berlin. Sie wur­den vorläufig
festgenom­men. Ihre Promillew­erte betru­gen zwis­chen 1,99 und 2,87.

Leichte Ver­let­zun­gen erlit­ten zwei Radler bei einem Frontalzusam­men­stoß auf
der B 2 in der Nacht zum Fre­itag. Bei­de waren stark betrunk­en. Weitere
alko­holisierte Rad­fahrer mussten zwis­chen Him­melfahrt­stag und Freitagmorgen
zu Blut­proben. Die Tests ergaben Werte um die zwei Promille und mehr, sagte
Christen. 

Platzver­weis für Ungebetene

Pri­vate Män­nertags­feier wurde gestört / Polizei musste eingreifen

(MAZ, Fred Has­sel­mann) BELZIG — Nicht alle Her­rentags­feiern sind offen­bar am Don­ner­stag friedlich
aus­ge­gan­gen. So wurde die Polizei nach eige­nen Angaben gegen 20.30 Uhr von
ein­er Anruferin in die Wiesen­burg­er Straße gerufen, weil sich dort angeblich
“acht Per­so­n­en in ein­er Woh­nung prügeln”. 

Als die Beamten wenig später vor Ort ein­trafen, fan­den sie tat­säch­lich eine
bere­its stark alko­holisierte Män­nertagsrunde vor. Erste Ermit­tlun­gen ergaben
schließlich, dass sich drei der Gäste — darunter ein Bundeswehrsoldat -
offen­bar gegen den Willen des Haush­er­ren unter die Feiern­den gemischt
hat­ten. Darüber sei es wohl zum Stre­it gekom­men, der zu eskalieren drohte.
Erst als die gerufe­nen Polizis­ten schlich­t­end ein­grif­f­en, beruhigte sich die
Lage etwas. 

“Die Beamten vor Ort sprachen gegen die drei unge­bete­nen Gäste Platzverweise
aus”, bestätigte eine Mitar­bei­t­erin der Press­es­telle des Schutzbereichs
Bran­den­burg gestern auf Anfrage der MAZ

Zwei der drei jun­gen Män­ner woll­ten sich damit aber nicht abfind­en und
weigerten sich, die Feier frei­willig zu ver­lassen. Daraufhin wur­den sie mit
auf die Belziger Wache in Gewahrsam genom­men. Nach Aus­sagen der Polizei
set­zten sie sich gegen eine Blut­pobe zur Wehr. “Ein­er der vorläufig
Festgenomme­nen leis­tete der­art Wider­stand, dass ein Polizeibeamter leicht
ver­let­zt wurde”, sagte Alfons Ste­fa­ni­ak. Nach ambu­lanter Behand­lung habe der
Kol­lege jedoch seinen Dienst fort­set­zen kön­nen. “Außer­dem mussten wir im
Fall des Sol­dat­en die Feld­jäger informieren”, so der Erste
Polizeihauptkommissar. 

“Alles in allem”, so schätzte Ste­fa­ni­ak jedoch ein, “war es rel­a­tiv ruhig am
Don­ner­stag.” Die Zahl der Delik­te, die im direk­ten Zusam­men­hang mit
Män­nertag und Alko­hol standen, seien “ver­schwindend ger­ing” gewesen. 

Mit ein­er Bier­flasche zugeschlagen

(MAZ) WITTENBERGE Mit ein­er Bier­flasche wurde am Don­ner­stag ein 20-Jähriger in
Wit­ten­berge geschla­gen. Er wollte gegen 20.15 Uhr in der Bahn­straße einen
Stre­it schlicht­en und wurde von zwei Jugendlichen ange­grif­f­en. Durch das
zer­split­terte Glas wurde der Mann im Gesicht ver­let­zt. Wer Hin­weise zur Tat
geben kann, sollte sich bei der Polizei in Wit­ten­berge, — 03877/93 00, oder
bei jed­er anderen Dien­st­stelle melden.

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