12. September 2005 · Quelle: KP Berlin

The harder they come the harder they fall!


Gegen die Krim­i­nal­isierung des antifaschis­tis­chen Wider­stands — Nazis entgegentreten!

Antifaschis­tis­che Demon­stra­tion am 24.9.2005 um 15.30 Uhr am Haupt­bahn­hof Potsdam

EA-Tel.: 0331–95.10.714

(KP Berlin) Am Abend des 6. August wur­den sechs Flüchtlinge von fünf Per­so­n­en beschimpft und belei­digt. Darauf wichen sie den Nazis auf das Gelände des
Asyl­be­wer­ber­heims aus, aber diese ver­fol­gten sie, schlu­gen einen Mann zu
Boden
und trat­en ihn kranken­haus­reif. Pots­dam ist während dieses Som­mers zum
Schau­platz mas­siv ansteigen­der Neon­azi-Gewalt gewor­den. Hin­ter­grund der
Eskala­tion ist die enge Zusam­me­nar­beit von Nazis aus Pots­dam und Berlin. Als
im
April dieses Jahres eine Serie von Straf­prozessen gegen militante
FaschistInnen
mit ein­er Ver­hand­lung wegen eines Bran­dan­schlags auf ein antirassistisches
Konz­ert in Königs Wuster­hausen begann, sahen sich antifaschistische
Prozess­be­sucherIn­nen erst­mals mit ein­er Mix­tur aus 30 bis 50 “Freien
Nation­al­is­ten” und Nazi-Hools kon­fron­tiert, von denen sie an den folgenden
Prozessta­gen regelmäßig fotografiert, bedro­ht und auch ange­grif­f­en wurden.
Diese Nazi-Gruppe ist seit­dem für eine Rei­he von Über­fällen auf
AntifaschistIn­nen, Migran­tInnen und alter­na­tive Jugendliche im Potsdamer
Stadt­ge­bi­et, aber auch in Berlin verantwortlich. 

Die Pots­damer Mischung

Während der Babels­berg­er Live-Nacht am 21. Mai wur­den alternative
Jugendliche
von einem zehnköp­fi­gen bewaffneten Naz­i­mob durch den Stadt­teil gejagt und
geschla­gen. Am 11. Juni grif­f­en gegen Mit­ter­nacht etwa 20 Nazis die
verbliebe­nen BesucherIn­nen des HipHop-Fes­ti­vals “Ghet­to­geth­er” am Schlaatz
an.
Nach­dem ein angekündigter Angriff auf das anti­ras­sis­tis­che Sta­dion­fest am
18.
Juni zunächst aus­ge­blieben war, wur­den abends in ein­er Straßen­bahn zwei
Besuch­er von etwa 15 Nazis attack­iert, wobei einem Opfer ein Zahn
ausgeschlagen
wurde. Nach­dem sie die Not­bremse gezo­gen hat­ten fie­len aus ein­er Straßen­bahn mit­ten in der Stadt eben­falls etwa 15 Rechte am 3. Juli über zwei Erwach­sene her, zer­schlu­gen eine Bier­flasche auf dem Kopf des einen, sprangen auf dem
Ohn­mächti­gen herum und ver­let­zten den zweit­en schließlich mit der
abgeschla­ge­nen Flasche im Gesicht, wobei sie seine Halss­chla­gad­er nur knapp
ver­fehlten. Eine umfan­gre­iche Chronolo­gie der Über­griffe, aus der hier nur
ein
Auss­chnitt beschrieben wurde, find­et sich auf der Web­site des Vereins
Jugend
engagiert in Pots­dam
.

Die TäterIn­nen gehören alle dem sel­ben Per­so­n­enkreis an, dessen Angehörige
sich
haupt­säch­lich aus der “Anti-Antifa Pots­dam”, den ver­bote­nen Berliner
Kam­er­ad­schaften “Tor” und “BASO” (Berlin­er Alter­na­tive Süd Ost) sowie einer
Rei­he noch aus den 90er Jahren bekan­nten Pots­damer Nazis­chlägern rekrutiert.

Diese Ten­denz war spätestens seit dem let­zten Jahr und dem Rechten-Aufmarsch
am
30. Okto­ber 2004 zu beobacht­en. Doch offen­bar erst ihre regelmäßige
Mobil­isierung zu den Naziprozessen führte zu dem Organ­i­sa­tion­s­grad, mit dem
die
Nazis zur Zeit in Pots­dam auftreten. Ihre Namen und Struk­turen sind
weitgehend
bekannt. 

Die wichtig­sten Fig­uren aus dem Kreis der Pots­damer NS-Verehrer sind die
Anti-
Antifa-Fotografin Melanie Witassek, Tom Singer, Robert Mey­er, Oliv­er Kalies, Julia Müller, Sven Lisch, Daniel Koli­bius, Enri­co Paul, Ben­jamin Oestreich
und
Michael Gent. 

Diese Leute haben beste poli­tis­che und auch eine Rei­he persönlicher
Verbindun­gen zur Berlin­er Kam­er­ad­schaftsszene, speziell zu den Mitgliedern
der
ver­bote­nen Kam­er­ad­schaften “Tor” und “BASO”, die sich nun infolge des
Verbots
Pots­dam zur Spiel­wiese erko­ren haben. Beson­ders Oliv­er Oet­zel alias Norman
Diet­rich von der KS Tor neb­st deren eben­falls ver­boten­er “Mädel­gruppe” sowie Rene Bethage und Sebas­t­ian Glaser von der BASO zieht es regelmäßig hierher.
Aus
Berlin sind weit­er­hin Gabriel Land­graf, Betreiber der Web­site “Berlin­er
Info­por­tal”, Sebas­t­ian Schmidtke vom “Märkischen Heimatschutz” und der
ehe­ma­lige Pots­damer Dan­ny Leszin­s­ki, der inzwis­chen wegen des Über­falls auf
das
Vere­in­shaus des Chamäleon e.V. an Sil­vester 2003 verurteilt wurde,
regelmäßig
dabei. 

Zu dieser unap­peti­tlichen Mis­chung gesellen sich oben­drein eine Reihe
alt­bekan­nter Nazis­chläger aus den 90er Jahren, von denen allgemein
angenommen
wor­den war, dass sie sich im krim­inellen Milieu bre­it­gemacht und zumindest
in
poli­tis­ch­er Hin­sicht nicht mehr von Belang seien. Dazu gehören der
inzwischen
schw­er geal­terte Mar­cus Schiller, Sebas­t­ian Tornow, Matthias Rettcke und
André
Obst. Zusam­menge­hal­ten wird dieser Haufen anscheinend von dem Willen,
Potsdam
mit­tels ordinär­er Straßenge­walt zu ein­er “nation­al befre­it­en Zone” zu machen -
ein Anliegen, dass hier zum Glück schon ein­mal scheiterte. 

Kon­formis­ten als Rebellen

Auf­fäl­lig ist seit einiger Zeit die teil­weise bizarre, offen­bar dem linken
Dress­code der 90er Jahre abgekupferte Antifa-Kostümierung, mit der die
“Autonomen Nation­al­is­ten” seit einiger Zeit ver­suchen, subkulturelle
Anbindung
an Jugendliche zu find­en, die von der objek­tiv­en Hässlichkeit und
archaischen
Grob­schlächtigkeit des bekan­nten Naziskins eher abgeschreckt wer­den. Leider
sind sie mit dieser Art “sys­te­mop­po­si­tionellem Chic” nicht ganz erfolglos,
jeden­falls zieht die “Anti-Antifa Pots­dam” Rekruten unter HipHop­pern und
geht
unerkan­nt und unbe­hel­ligt z. B. im Waschhaus ein und aus, das anson­sten eher

von alter­na­tivem und stu­den­tis­chem Pub­likum fre­quen­tiert wird. Aber auch die

iden­titäre Kollek­tiv-Ide­olo­gie, mit der sie sich als Alter­na­tive zu dem von
nie­man­dem geliebten Kap­i­tal­is­mus aus­geben, wurde sprach­lich der linken
Rhetorik
angepasst: “Antikap­i­tal­is­mus”, “Anti­s­taatlichkeit”, “rev­o­lu­tionäre
Perspektive”
und Anti-Hartz-Protest sind müh­e­los in der völkischen Ide­olo­gie integriert.

Den
hiesi­gen Anti-Hartz-Demos sind die Pots­damer Nazis zwar aus­gewichen, dafür
fuhren sie aber nach Magde­burg. Dort war es den Nazis durch überregionale
Mobil­isierung gelun­gen, diese Demos zu dominieren und teil­weise zu
vereinnahmen. 

Deut­lich­er als zuvor ist solchen Umk­lam­merungsver­suchen zu begeg­nen mit der
Klarstel­lung des unvere­in­baren Wider­spruchs zwis­chen autoritärer
Volks­ge­mein­schaft­side­olo­gie und emanzi­pa­tiv­er Gesellschaftskritik. 

Die Gewalt­tätigkeit, mit der die Nazis zur Zeit in Pots­dam vorge­hen und auf
die
ander­norts inzwis­chen zugun­sten gesellschaftlichen Raumgewinns zumindest
teil­weise verzichtet wird, scheint eine Art Kom­pen­sa­tion für ihre politische

Bedeu­tungslosigkeit in der Stadt zu sein. Ganz sich­er sind die
“Anti-Antifas”
nicht ein­mal mit Wahler­fol­gen der DVU in Zusam­men­hang zu brin­gen. Ihre
Gefährlichkeit beste­ht vielmehr ein­er­seits natür­lich in ihrer unmittelbaren
Bru­tal­ität gegenüber einzel­nen, ander­er­seits zeigen sie sich aber auch als
zeit­gemäßer Pro­to­typ der blind und ohn­mächtig um sich schlagenden,
ideologisch
größen­wahnsin­nig gemacht­en Bande von Frus­tri­erten, der mit der sich
auswei­t­en­den gesellschaftlichen Krise noch zu bedrohlicher
gesellschaftlicher
Attrak­tiv­ität kom­men könnte. 

Preußens Glo­ria

Der staatlich­er­seits insze­nierte Auf­s­tand der Anständi­gen, der schon seinem
Anspruch und sein­er Dik­tion nach eine Unver­schämtheit gewe­sen ist, hat sich
im
Kampf gegen den Neon­azis­mus erwartungs­gemäß blamiert. Die Regieren­den gaben
sich mit durch­sichtiger Moti­va­tion als Zer­e­monien­meis­ter eines
gesellschaftlichen Unmuts, der sich aber schon inner- und unter­halb der
Ebene
kom­mu­naler Ver­wal­tung nir­gends recht regen wollte. Die mit den Mitteln
moderner
Reklame und pro­fes­sionellen Man­age­ments aufge­führten Massenkundgebungen
geri­eten intendiert­er­maßen selb­st zu
“Deutschland-einig-Vaterland”-Aufmärschen.
D
ie Zivilge­sellschaft, eine aus Altlinken und Sozialar­bei­t­erIn­nen notdürftig

zusam­mengestop­pelte Vogelscheuche gegen rechts, stand auf und set­zte sich
wieder. 

Die staatliche Ali­men­tierung einiger lokaler Ini­tia­tiv­en, die tatsächlich
müh­sam und teil­weise erfol­gre­ich Arbeit gegen den Recht­sex­trem­is­mus leisten
oder wenig­stens den Opfern der Nazis Betreu­ung zukom­men lassen, wird
inzwischen
Schritt für Schritt eingestellt. 

Das offizielle Pots­dam, das zu jed­er Gele­gen­heit seinen irren Stolz auf die
hier ange­blich herrschende preußis­che Tol­er­anz her­aushän­gen lässt, zeigt
beispiel­haft, wie ein antifaschis­tis­ch­er Auf­s­tand zur Ret­tung des
touristischen
Images auszuse­hen hat: von der Igno­ranz bis zur Ver­harm­lo­sung der Nazis, von

der Ursachen­suche bei den Opfern bis zur Ver­wis­chung und Verkehrung des
Täter-
Opfer-Ver­hält­niss­es, von der Denun­zi­a­tion der Linken bis zur
Kriminalisierung
antifaschis­tis­chen Wider­stands tauchen die Ele­mente staatlichen Umgangs mit
dem
Prob­lem recht­sradikaler Gewalt wie alte Bekan­nte aus den frühen 90er Jahren
wieder auf. Die völ­lig über­triebe­nen SEK-Ein­fälle in die Räum­lichkeit­en des
Chamäleon e.V., das Haus­pro­jekt Zep­pelin­straße 25 sowie in weit­ere Objekte
zeu­gen davon. 

Als das Totschweigen der Eskala­tion der Nazige­walt angesichts der
Verhältnisse
in Pots­dam nicht mehr möglich war, nah­men Polizei und Staatsanwaltschaft
einen
leichtver­let­zten Neon­azi zum Anlass, fünf Jugendliche des ver­sucht­en Mordes
zu
bezichti­gen. Aus diesem selb­s­ter­dacht­en Mord­ver­such erfan­den sie das
Schreck­bild eines über­hand nehmenden Link­sex­trem­is­mus, dem nur mit
strengster
Repres­sion zu begeg­nen sei — ein im Lichte der unzwei­deuti­gen Sprache, die
allein die Sta­tis­tik spricht, ger­adezu ver­rück­tes Phantasma. 

Die Lokalpresse

nahm dieses Kon­strukt dankbar auf und schmück­te es in eigen­er Initiative
phan­tasiere­ich aus, wobei dem Pots­damer Naziter­ror nur eine Rolle als Teil
ein­er von links in Gang geset­zten “Gewalt­spi­rale” zufiel. Eine der fünf
beschuldigten AntifaschistIn­nen sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft,
zwei
andere sind nur auf Kau­tion auf freiem Fuß. 

Was gemeint sein muss, wenn Preußen von Tol­er­anz sprechen, zeigt das
schreiende
Missver­hält­nis, in dem dieser Repres­sion­sexzess zum Umgang mit den Nazis
steht,
die an dem äußerst bru­tal­en Über­fall auf die zwei Erwach­se­nen am 3. Juli
beteiligt waren. Die Polizei fasste zwar einige der Täter, deren U‑Haft
wurde
jedoch außer Vol­lzug geset­zt. Sie sehen sich lediglich mit dem Vor­wurf einer

schw­eren Kör­per­ver­let­zung belastet. 

Die antifaschis­tis­che und alter­na­tive Linke der Stadt sorgte bis­lang dafür,
dass Pots­dam im Ver­gle­ich zu den braunen no-go-areas des überregional
berüchtigten Bran­den­burg­er Umland eine weit­ge­hend ruhige und sichere Insel
für
die üblichen Ziel­grup­pen ras­sis­tis­ch­er und recht­sradikaler Gewalt geblieben
ist. Diese Sit­u­a­tion ist durch die Ereignisse der ver­gan­genen Monate einer
bedrohlichen Gefährdung ausgesetzt. 

Wir sind jedoch fest entschlossen, dies nicht zuzu­lassen. Wir wer­den nicht
dulden, dass Nazis sich eine Hege­monie auf den Straßen und in den
kulturellen
Ein­rich­tun­gen schaf­fen, dass Migran­tInnen, Obdachlose oder nach welchen
Kri­te­rien auch immer sich in den Augen der Faschis­ten als “undeutsch”
ausweisende Men­schen sich in den Stadtvierteln nicht mehr sich­er bewegen
kön­nen. Es ist höch­ste Zeit für eine antifaschis­tis­che Demonstration! 

Antifa heisst Angriff! 

Faschis­ten bekämpfen!

Eine Ini­tia­tive von: AK Antifa Pots­dam, Kri­tik & Prax­is [KP] Berlin.
Unter­stützt durch: Antifaschis­tis­che Linke Pots­dam, Antifa Friedrichshain,
AJAK / U7, Naturfre­unde jugend Berlin, Opfer­per­spek­tive e.V., AG
Antifaschis­mus Uni Pots­dam, Jungdemokratinnen/Junke Linke Brandenburg,
Antifa Aktion Pots­dam AAPO, Bünd­nis Mad­stop, Antifa A&K Göttingen.

Repres­sion in Berlin

Spende­naufruf

Am Mor­gen des 6. Juli ließ die neuge­grün­dete SOKO “Links-Rechts-
Auseinan­der­set­zun­gen” der Berlin­er Polizei ihre mask­ierten Kol­le­gen vom
“Mobilen Ein­satz-Kom­man­do” (MEK) von der Leine. Diese drangen in insgesamt
15
Woh­nun­gen und Büros in Berlin und dem Umland ein, schlu­gen Woh­nungs- und
Zim­mertüren ein und ver­let­zten einen Unbeteiligten. Nach­dem die
Bewohnerinnen
gefes­selt auf dem Boden lagen, über­ließ das MEK die Woh­nun­gen den
LKA-Kollegen,
von denen die Woh­nun­gen durch­sucht und zwei Dutzend PCs, Klam­ot­ten, ein Auto

und vieles andere mehr beschlagnahmt wurden. 

Dieser seit Jahren umfan­gre­ich­ste Repres­sion­ss­chlag gegen Antifas in Berlin
wurde mit Ermit­tlun­gen wegen “gemein­schaftlich­er gefährlicher
Körperverletzung”
an zwei Nazis begrün­det, die ange­blich Opfer ein­er antifaschistischen
Attacke
gewor­den seien. Ein Überwachungsvideo des Ost­bahn­hofes, auf dem nicht
iden­ti­fizier­bare S‑Bahnfahrer zu sehen sind, dient dabei als
Belastungsmaterial. 

Am Tag nach den Haus­durch­suchun­gen kam es zu ein­er Solide­mo in
Friedrichshain,
auf der Teil­nehmerin­nen von Bullen ange­grif­f­en und mit Tonfas
niedergeschlagen
wur­den. 18 Antifas wur­den festgenommen. 

Die von der Repres­sion betrof­fe­nen Antifas brauchen jet­zt vor allem eins:
Solidarität!
Ermit­tlungsver­fahren sind teuer: Anwältin­nen wollen bezahlt, Wohnungstüren
erset­zt wer­den. Spendet auf das Solikon­to, kommt zu den Soli­par­tys für die
Betroffenen. 

Spendenkon­to für Soliarbeit

Klaus Schmidt

Kon­ton­um­mer: 20610–106

Post­bank Berlin

BLZ 100 100 10

Stich­wort: EA, 6 Juli

Julia muss aus dem Knast raus!

Spende­naufruf

Nun­mehr seit über zwei Monat­en sitzt Julia auf­grund eines halt­losen Vorwurfs
im
Knast. Dieser lautet: “Ver­suchter Mord”. Ihr wird von der Staatsanwaltschaft

Pots­dam vorge­wor­fen am 18. Juni 2005 an ein­er ange­blichen Schlägerei
beteiligt
gewe­sen zu sein, in dessen Ver­lauf ein junger Rechter ver­meintlich zu
Schaden
kam. Zwei Tage nach diesem Geschehen wurde Julia nach der Ausstel­lung eines
Haft­be­fehls festgenom­men. Dann wurde ihr bei dem ersten Haftprüfungstermin
vom
Gericht nahegelegt sich zu den Anschuldigun­gen zu äußern. Nur weil sie von
ihrem Aus­sagev­er­weigerungsrecht Gebrauch gemacht hat sitzt sie bis heute im
Gefängnis.Wir verurteilen diese Gesin­nungsjus­tiz und fordern die sofortige
Freilas­sung von Julia. 

Doch diese Unter­stützung kostet Geld. Daher benöti­gen wir drin­gend Spenden
auf
fol­gen­des Konto:

Kon­toin­hab­er: Rote Hil­fe e.V. Potsdam 

Kred­itin­sti­tut: Post­bank Stuttgart 

BLZ: 600 100 70 

Kon­ton­um­mer: 151907703 

Ver­wen­dungszweck: Knastsoli

Ter­mine rund um die Demo

16.09.05

Anti-Nazi-Gala in Berlin

17.09.05

DnB-Soli­par­ty im Black Fleck

24.09.05

After­show­par­ty mit Konz­ert und Disko (achtet auf Ankündigungen.)

29.09.05

Ab 21 Soli-Tre­sen mit Vokü in der Köpi (Köpenick­er­str. 137, Berlin, am Ostbahnhof)

30.09.05

Solikonz­ert und Disko im Archiv Potsdam

14.10.05

Ab 20 Uhr Punk-Konz­ert im Drug­store (Pots­damer Str. 180, Bel­rin, am U‑Bahnhof Bülowstraße)

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