4. Dezember 2006 · Quelle: JAN

Thor Steinar — eine Exkursion in die Modewelt der extremen Rechten…

Am 1.12.2006 haben wir die Kam­pagne „Stop Thor Steinar“ in Neu­rup­pin begonnen. Ähn­lich wie in Bernau, Pots­dam, Hen­nigs­dorf, Frankfurt/Oder und Straußberg wollen wir auch hier ansäs­sige Läden dazu brin­gen, „Thor Steinar“ aus dem Sor­ti­ment zu nehmen. In Neu­rup­pin ist es der sich in der August Bebel Str.65 befind­ene Head & Grow­shop „Oppo­site Cor­ner“.

Zusam­men mit dem Alter­na­tiven­Bil­dungsClub wollen wir zum einen Men­schen informieren, zum anderen einen öffentlichen Protest ini­ti­ieren und endlich den Verkauf der Marke ver­bi­eten.
Die Marke „Thor Steinar“ ist eine recht­sex­treme Marke von und für Neon­azis.

2002 ließ sich Axel Kopelke die Marke „Thor Steinar“ paten­tieren und seit 2003 ver­tritt die in Zeesen sitzende „Medi­a­tex GmbH“ „Thor Steinar“.
Das Prob­lem ist nicht, dass diese Marke von Neon­azis getra­gen und als Erken­nungsze­ichen miss­braucht wird, wie es der Fall bei Marken wie „Lons­dale“ und „Fred Per­ry“ ist.
Bei „Thor Steinar“ wird recht­sex­tremes Gedankengut trans­portiert.
Sowohl vom Ver­fas­sungschutz als auch von lokalen linken Grup­pierun­gen sind Verbindun­gen nachgewiesen und das heißt im Klar­text, dass Gewinne des Verkaufes in die Recht­sex­treme fließen.
Durch das meist geschickt verdeck­te oder dop­peldeutige Ver­wen­den von Sym­bol­en, Zeichen und Schriftzü­gen mit NS-Bezug wird zudem Recht­sex­tremen und jenen, die es wer­den wollen, eine Plat­tform gegeben. Sie kön­nen sich wieder­erken­nen und sich an ihrer zur Schau gestell­ten Gesin­nung ergötzen. Auf der Klei­dung befind­liche Schriftzüge wie „Ski Heil!“, „Ostafri­ka Expe­di­tion“, „Nord­mark“ (Arbeit­erziehungslager in Kiel 1944), „Heia Safari“ (Kampflied der dt. Afrikakämpfer im 2 WK) sind nicht straf­bar und ger­ade deswe­gen wählt „Thor Steinar“ diese aus.
Das kön­nen wir nicht akzep­tieren.

In Neu­rup­pin vertreibt „Oppo­site Cor­ner“ zwis­chen Kurt Cobain und Bob Mar­ley die neue „Thor Steinar“ Kollek­tion. Dadurch schafft der Laden eine öffentliche regionale Plat­tform für den recht­en Lifestyle und hil­ft bei der Finanzierung von recht­en Aktio­nen und Pro­jek­ten. Als ver­ant­wor­tungs­be­wusster Men­sch sollte dies finanziell nicht unter­stützt wer­den.

Wir fordern jet­zt „Oppo­site Cor­ner“ dazu auf, „Thor Steinar“
mit seinen ras­sis­tis­chen und anti­semi­tis­chen Inhal­ten
aus dem Sor­ti­ment zu nehmen!

Stoppt die rechte Unter­wan­derung des Main­streams!

Mehr Infos: http://www.stop-thorsteinar.de.vu/ und http://www.stopthorsteinar.tk/

Kon­takt: stopthorsteinar@home.pages.at und jan2007@gmx.net

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