30. Dezember 2004 · Quelle: TAZ

TNT für Neonazi Wiese


Im Prozess um geplanten Anschlag auf Münch­en­er Jüdis­ches Zen­trum sagen
Sprengstof­fliefer­an­ten aus

(TAZ, 21.12.) MÜNCHEN dpa Zwei Zeu­gen haben im Prozess um den geplanten Anschlag bei der
Grund­stein­le­gung für das neue Jüdis­che Zen­trum in München zugegeben,
Sprengstoff beschafft zu haben. Sie hät­ten der recht­sex­tremen “Kam­er­ad­schaft
Süd” des Neon­azis Mar­tin Wiese einen Panz­er­faustkopf und eine
Rohrbomben­hülle besorgt, sagten die 24- und 25-jähri­gen Män­ner aus
Bran­den­burg gestern vor dem Bay­erischen OLG aus. Die Panz­er­faust enthielt
1,2 Kilo TNT. Die bei­den Zeu­gen aus Bran­den­burg berichteten, sie hät­ten
Wiese und dessen Fre­un­den auch Minen ver­mit­telt. Diese seien in einem Wald
jen­seits der pol­nis­chen Gren­ze leicht zu find­en: “Man stolpert drüber.”

Die Bun­de­san­waltschaft wirft den vier Angeklagten Mit­glied­schaft in ein­er
ter­ror­is­tis­chen Vere­ini­gung vor. Konkret sollen sie geplant haben, am 9.
Novem­ber 2003 eine Bombe zu zün­den. Wiese gilt als Drahtzieher der
Atten­tat­spläne.

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