4. September 2003 · Quelle: Tagesspiegel

Togolese vorerst nicht abgeschoben

(4.9.) Pots­dam. Der togole­sis­che Asyl­be­wer­ber Ora­bi M. wird vor­erst doch nicht aus
Bran­den­burg abgeschoben. Diese Angaben des Vere­ins “Opfer­per­spek­tive”
bestätigte gestern das Ver­wal­tungs­gericht Pots­dam. Ursprünglich sollte der
41-jährige Afrikan­er am heuti­gen Don­ner­stag nach Togo abgeschoben werden.
“Doch es waren noch nicht alle Unter­la­gen da, die für sein
Asyl-Fol­gev­er­fahren nötig sind”, sagte Ingrid Schott, Sprecherin beim
Ver­wal­tungs­gericht in Pots­dam. Man habe dem Mann, der seit Mitte der 90er
Jahre in Bran­den­burg lebt, ein faires, zweites Ver­fahren ermöglichen wollen. 

Der 41-jährige Togolese war im Dezem­ber ver­gan­genen Jahres in Rathenow
(Havel­land) von Pas­san­ten ange­grif­f­en und ras­sis­tisch beschimpft worden.
Ursprünglich sollte er noch vor sein­er Aus­sage im Prozess gegen seine
Peiniger abgeschoben wer­den. Die Aus­län­der­be­hörde hat­te die Abschiebung nach
Protesten verschoben.

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Der Bun­desver­band der VVN-BdA hat die Entschei­dung des Bran­den­burg­er Lan­des­denkmalamts zur Ken­nt­nis genom­men, das nachge­baute Glock­en­spiel der ehe­ma­li­gen Pots­damer Gar­nisonkirche in die Denkmalliste aufzunehmen. Das Argu­ment, dieses Glock­en­spiel sei ein „eigen­ständi­ges Denkmal der jün­geren Zeit­geschichte“, kön­nen wir nur bed­ingt nachvollziehen.

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