13. Februar 2004 · Quelle: LR

Türkischer Imbiss-Betreiber findet viele Helfer

(LR, 12.02.) Auf eine bre­ite Front von Helfern darf Mehmet Alatas nach dem Bran­dan­schlag auf seinen Dön­er-Imbiss in Hör­litz bauen.

Orts­bürg­er­meis­ter Adal­bert Budich und Schip­kaus Bürg­er­meis­ter Sie­gurd Heinze
mühen sich um Spenden­geldge­ber, damit der 48-jährige türkische Kurde eine
neue Imbiss-Ausstat­tung gebraucht kaufen und möglichst bald wieder arbeit­en
kann. Das Auto­haus Hör­litz stellt Alatas vorüberge­hend einen fahrbaren
Imbis­s­wa­gen kosten­los zur Ver­fü­gung. Auf Pacht und Miete verzichtet
Holzhändler Al bert Liesk, bis Alatas wieder ver­di­ent. Anstelle der
abge­bran­nten Holzbude baut Liesk einen gemauerten Imbiss.

Hör­l­itzerin Angela Schnei­der, die Alatas Behör­dengänge abn­immt, berichtet
von Hör­l­itzern, die Geld- und Sach­spenden ange­boten haben. 4000 Euro braucht
Alatas, um den fahrbaren Imbiss auszus­tat­ten. Der Vere­in Opfer­per­spek­tive
hat ein Spendenkon­to ein­gerichtet. Kon­to: 350 202 30 41, BLZ: 160 500 00,
Mit­tel­bran­den­bur­gis­che Sparkasse Pots­dam, Stich­wort «Hör­litz» .

Die bei­den Jugendlichen aus Schip­kau, die den Anschlag verübt haben,
befind­en sich nach RUND­SCHAU-Infor­ma­tio­nen noch in U‑Haft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Die Ini­tia­tive See­brücke Pots­dam bege­ht mit der heuti­gen Kundge­bung vor der let­zten diesjähri­gen Sitzung der Stadtverord­neten­ver­samm­lung den Jahrestag des Beschlusses „SICHERER HAFEN“ mit Anlass zur Freude und zur Mah­nung
Märkisch-Oder­land — Am 2.12.2019 haben vor dem Sozialamt Märkisch-Oder­land in Vier­lin­den mehr als 50 Men­schen demon­stri­ert. Sie forderten die Gesund­heit­skarte für Geflüchtete von Anfang an und die Über­weisung ihrer Sozialleis­tun­gen auf ein Kon­to.
Am Woch­enende wird es in der Lausitz Proteste des Aktions­bünd­nis “Ende Gelände” geben. Da es im Vor­feld mehrere Gewal­taufrufe gegen die Proteste gab, weist die Opfer­persper­spek­tive auf ihren Aufruf hin und bit­tet, das Beratungsange­bot zu ver­bre­it

Opferperspektive

Termine für Potsdam

NSUwatch Brandenburg

Termine für Berlin

Netzwerk Selbsthilfe

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot