7. September 2002 · Quelle: berliner zeitung

Überfall auf Mann aus Kamerun

POTSDAM. Ein 24-jähriger Kameruner ist in Pots­dam von zwei jun­gen Män­nern ange­grif­f­en wor­den. Die alko­holisierten Täter hät­ten ihr Opfer in der Amund­sen­straße beschimpft, geschla­gen und getreten, teilte die Polizei am Fre­itag mit. Der Über­fall ereignete sich bere­its in der Nacht zum 23. August, der 24-Jährige erstat­tete erst am Mittwochmor­gen Anzeige. Die Ermit­tler fah­n­den nach den 25 bis 30 Jahre alten Tätern. Diese sollen etwa 1,80 Meter groß sein. Ein­er von ihnen hat eine Glatze, der andere trägt kurzes Haar.

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Jede Gesellschaft würde unter diesen Bedin­gun­gen lei­den, doch gibt es spez­i­fis­che Fol­gen, die nur in waren­pro­duzieren­den Gesellschaften oder, anders gesagt, im Kap­i­tal­is­mus auftreten.
Am Son­ntag, dem 21. Juni 2020, fand in Pots­dams Tel­tow­er Vorstadt ein spon­tanes Kiez – und Straßen­fest mit Balkon­musik statt! Rund 300 Gäste schlossen sich der Ver­anstal­tung an.
Manch­es was in dieser Stadt passiert, ist so platt und doof, dass man sich fast nicht die Mühe machen will, es zu kri­tisieren. Erfordert Kri­tik doch immer eine Beschäf­ti­gung mit ihrem Gegen­stand und intellek­tuelle Anstren­gun­gen. Und trotz­dem muss man sich auch immer mal wieder mit so irren Vorhaben wie dem Schüler­pro­jekt „Teilung-Ein­heit“ am Baustel­len­za­un der Nazikirche in der Bre­it­en Straße auseinan­der­set­zen. Allein schon, weil der­ar­tige „Pro­jek­te“ dur­chaus aus­sagekräftig hin­sichtlich der gesellschaftlichen Zustände sind – nicht nur in dieser Stadt.

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