14. Juli 2003 · Quelle: MOZ

Überfall-Opfer steht vor der Abschiebung

(11.7.) Potsdam/Rathenow (dpa) Der Vere­in “Opfer­per­spek­tive” will die Abschiebung
eines Asyl­be­wer­bers aus Togo ver­hin­dern. Zu diesem Zweck habe er eine
drin­gende Peti­tion an den Bran­den­burg­er Land­tag gerichtet, teilte der
Vere­in, der sich für Lei­d­tra­gende recht­sex­tremer Gewalt ein­set­zt, mit. Der
41-jährige Afrikan­er war im Dezem­ber 2003 auf offen­er Straße in Rathenow
(Havel­land) ange­grif­f­en und ras­sis­tisch beschimpft wor­den. Am 22. Juli stehe
der mut­maßliche Täter vor Gericht, zwei Tage später wolle die
Aus­län­der­be­hörde dann dessen Opfer in sein Heimat­land zurückschicken,
kri­tisierte der Verein.

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Der Bun­desver­band der VVN-BdA hat die Entschei­dung des Bran­den­burg­er Lan­des­denkmalamts zur Ken­nt­nis genom­men, das nachge­baute Glock­en­spiel der ehe­ma­li­gen Pots­damer Gar­nisonkirche in die Denkmalliste aufzunehmen. Das Argu­ment, dieses Glock­en­spiel sei ein „eigen­ständi­ges Denkmal der jün­geren Zeit­geschichte“, kön­nen wir nur bed­ingt nachvollziehen.

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