28. Mai 2008 · Quelle: PNN

Uhlandstraße 24: Brief an Jakobs mit Bitte um Hilfe

Babels­berg — Die Bewohn­er der von Räu­mung bedro­ht­en Uhland­straße 24 haben sich mit einem Brief an Ober­bürg­er­meis­ter Jann Jakobs gewandt und darin um Hil­fe gebeten. Dies bestätigte den PNN ein Sprech­er des Vere­ins „Fre­unde der Uhland­straße 24 e.V.“, der das Haus ver­tritt. Dem linksalter­na­tiv­en Wohn- und Kul­tur­pro­jekt dro­ht das Aus, weil die Eigen­tümer das Haus vor Gericht zurück­fordern – oder zumin­d­est Geld für ihren Besitz ver­lan­gen. Als Forderung ste­hen 240 000 Euro im Raum, die Bewohn­er woll­ten zulet­zt rund 180 000 Euro zahlen.

Der Hin­ter­grund für das Hil­fege­such an Jakobs als ab 1993 zuständi­gen Jugen­damt­sleit­er liegt in der Geschichte des Haus­es: 1994 wurde es von der Kom­mune als Auswe­ich­pro­jekt für andere beset­zte Häuser ins Leben gerufen. Später wurde die Uhland­straße 24 an ihre Eigen­tümer rück­über­tra­gen, die das Haus nun verkaufen wollen. Zur Pro­jek­tret­tung gibt es auch einen Antrag der Linken, der im näch­sten Sozialauss­chuss berat­en wer­den soll.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Pots­dam – Unter dem Mot­to „SOS an den EU-Außen­gren­zen! Pots­dam – ein sicher­er Hafen!?“ laden Ini­tia­tiv­en anlässlich des „Tag des Flüchtlings“ am 27.09.2019 zu einem Aktion­stag ein.
Im Gedenken an Micha tre­f­fen wir uns am Sam­stag den 31. August 2019 zu ein­er Gedenkkundge­bung um 17 Uhr am Stein der Inter­na­tionalen Brigaden „Tre­ff­punkt Freizeit“ in Pots­dam.
Pots­dam — Unter dem Mot­to “Wer schweigt, stimmt zu. Gegen Recht­sruck und für eine sol­i­darische Gesellschaft” zog ein bunter Zug antifaschis­tis­ch­er Kräfte vom Babels­berg­er Luther­platz durch Zen­trum Ost bis zum Platz der Ein­heit in der Pots­damer Innen­stadt.

Opferperspektive

Termine für Potsdam

NSUwatch Brandenburg

Termine für Berlin

Netzwerk Selbsthilfe

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot