9. März 2015 · Quelle: Women in Exile

Unsere Demo “Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!”

200 Flüchtlingsfrauen und ihre Freund*innen demonstrierten am Internationalen Frauenkampftag in Potsdam gegen Lagerunterbringung.

Ein klein­er Rück­blick auf unsere Demo zum Inter­na­tionalen Frauen­tag am 7.3.:

Unge­fähr 200 Flüchtlings­frauen und ihre Freund*Innen sam­melten sich vor dem Pots­damer Haupt­bahn­hof, während schwungvolle Tromm­lerin­nen für gute Sim­mung sorgten.
In einem Rede­beitrag beschrieb Elis­a­beth Ngari, unter welchen Bedin­gun­gen Frauen und Kinder in abgele­ge­nen Bran­den­burg­er Sam­melun­terkün­ften leben müssen: Qualvolle Enge, durch Arbeitsver­bote erzwun­gene Untätigkeit, Stress und Angst vor Über­grif­f­en bes­tim­men den All­t­ag. “Wie lange noch soll Angst unsere Leben bes­tim­men?” klagte sie die Ver­ant­wortlichen an und forderte endlich lan­desweite Regelun­gen zu erlassen, Asyl­suchende in Woh­nun­gen unterzubrin­gen – vor allem die Frauen und Kinder!
Mit laut­en Parolen zog die Demon­stra­tion durch die Pots­damer Innen­stadt und endete mit der Abschlusskundge­bung vor dem Land­tags­ge­bäude mit Rede­beiträ­gen und mit klas­sis­ch­er Musik von Musik­erin­nen der Gruppe Lebenslaute.
Sehr bewegt hat uns, dass viele asyl­suchen­den Frauen von weit­em für die Demon­stra­tion angereist waren, sog­ar aus Nürn­berg und München waren Flüchtlings­frauen gekom­men um in vie­len Sprachen laut zu rufen: “Keine Lager für Frauen! Alle Lager Abschaffen!”
Rede­beiträge zum Nach­hören beziehungsweise Nachlesen:
Speech of Women in Exile in English
Rede­beitrag von Women in Exile in Deutsch
Rede­beitrag von Women in Exile & Friends in Deutsch
Sol­i­darische Grüße aus Frankfurt
Sol­i­darische Grüße aus Göttingen
Aktivist*Innen vom queeren Wagen­platz ‘Schwarz­er Kanal’
Wir bedanken uns bei Allen, die uns bei der Organ­i­sa­tion der Demo tatkräftig oder mit Spenden unter­stützt haben.

Beiträge aus der Region

Der Bun­desver­band der VVN-BdA hat die Entschei­dung des Bran­den­burg­er Lan­des­denkmalamts zur Ken­nt­nis genom­men, das nachge­baute Glock­en­spiel der ehe­ma­li­gen Pots­damer Gar­nisonkirche in die Denkmalliste aufzunehmen. Das Argu­ment, dieses Glock­en­spiel sei ein „eigen­ständi­ges Denkmal der jün­geren Zeit­geschichte“, kön­nen wir nur bed­ingt nachvollziehen.

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