2. September 2012 · Quelle: Utopia e.V.

Utopia e.V. begeht 14. Geburtstag

Feierlichkeiten werden von Neonaziangriff überschattet

Rund 150 Gäste kamen unser­er Ein­ladung am ver­gan­genen Sam­stag nach und feierten das 14-jährige Beste­hen des Vere­ins mit einem bun­ten Pro­gramm am Nach­mit­tag und einem Konz­ert am Abend. Auch eine gut besuchte Infor­ma­tionsver­anstal­tung zum The­ma „Grau­zone und rechte Ten­den­zen in der Rock- und Punkmusik“ fand statt. Darüber hin­aus kon­nten sich Inter­essierte über die Arbeit des Vere­ins informieren.

Mehr Infor­ma­tio­nen zu der aktuellen Ver­anstal­tungsrei­he gibt es hier.

Kurz vor Ende des Festes ver­suchte jedoch eine Gruppe von 5 bis 6 Per­so­n­en, die der recht­en Szene von Frank­furt (Oder) zuzuord­nen sind, die Besucher_innen auf dem Hin­ter­hof der Berlin­er Straße anzu­greifen. Sie war­fen Flaschen und riefen rechte Parolen. Außer­dem wurde die Ein­gangstür der Bergstraße 189 beschädigt. Durch das besonnene Ver­hal­ten der Veranstalter_innen und Gäste wurde glück­licher­weise nie­mand ver­let­zt.

Der Utopia e.V. ist ein gemein­nütziger Vere­in und anerkan­nter Träger der freien Jugend­hil­fe. Er ist in der anti­ras­sis­tis­chen und antifaschis­tis­chen Jugend‑, Kul­tur- und Bil­dungsar­beit tätig und ver­anstal­tet vielfältige Pro­jek­te zu The­men wie Flüchtlingspoli­tik, Neon­azis­mus und alter­na­tiv­en Gesellschaft­sen­twür­fen. Dabei ste­ht das Engage­ment für eine men­schen­würdi­gere Gesellschaft stets im Mit­telpunkt. Der Neon­azian­griff zeigt, dass dieses weit­er­hin notwendig ist.

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