28. Mai 2013 · Quelle: Utopia e.V.

Utopia e.V. von Neonazis bedroht

Erneut rechte Symbole an der Haustür / Zweiter Vorfall innerhalb eines Monats

In der Nacht zum ver­gan­genen Son­ntag haben Unbekan­nte ein Hak­enkreuz in die Haustür eines Wohn­haus­es ger­itzt, in der sich auch der Sitz des Vere­ins Utopia befind­et. Der für seine antifaschis­tis­che und anti­ras­sis­tis­che Bildungs‑, Jugend- und Kul­tur­ar­beit bekan­nte Vere­in sieht dies als klare Botschaft von Neon­azis mit dem Ziel, die Mit­glieder des Vere­ins einzuschüchtern. Erst Ende Mai hat­ten Unbekan­nte die Haustür mit einem Hak­enkreuz beschädigt.

Bere­its am Abend zuvor hat­te eine Gruppe von etwa 6 jun­gen Män­nern, die sich in der ansäs­si­gen Kneipe “Die Bier­bar” aufge­hal­ten hat­ten, gegen besagte Haustür getreten und vor dem Wohn­haus Sprüche wie “Kom­mu­nis­ten­schweine” und “dreck­ige Bolschewi­ki” gerufen.

Ger­ade auf­grund dieser Vor­fälle zeigt sich deut­lich, wie wichtig weit­er­hin das Engage­ment gegen rechte Ide­olo­gien und Struk­turen in Frank­furt ist.

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Infori­ot — In Frank­furt (Oder) ver­sam­melten sich vor dem Haupt­bahn­hof etwa 70 Neon­azis um am „Tag der Befreiung“ gegen Kindesmiss­brauch zu demon­stri­eren. Tonangebend war die Bran­den­burg­er NPD, um die es seit einiger Zeit still gewor­den ist. 

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