17. September 2002 · Quelle: märkische allgemeine

Verdacht des Hausfriedensbruchs in Ravensbrücke

Oberhavel/Ravensbrück — Am Fre­itag gegen 11.30 Uhr bracht­en unbekan­nte männliche Per­so­n­en zwei Wahlplakate der NPD auf dem Gelände der Mahn- und Gedenkstätte Ravens­brück an ein­er Straßen­later­ne an, die sich vor dem Kino­gebäude befind­et. Durch die Lei­t­erin der Gedenkstätte wurde Anzeige wegen Haus­friedens­bruchs erstat­tet. Im Ver­lauf der polizeilichen Ermit­tlun­gen wurde zunächst ein 21-jähriger Mann aus Gransee als ein­er der Beteiligten bekan­nt. Im Rah­men der Beschuldigten­vernehmungern ließ sich der 21-Jährige im Wesentlichen geständig ein. Dieser ist bere­its u.a. wegen des Ver­wen­dens von Kennze­ichen ver­fas­sungs­feindlich­er Organ­i­sa­tio­nen polizeilich in Erschei­n­ung getreten. Weit­er­hin kon­nte als zweit­er Täter ein eben­falls 21 Jahre alter Mann ermit­telt wer­den. Auf Anord­nung der Staat­san­waltschaft Neu­rup­pin wur­den bei bei­den Tatverdächti­gen Woh­nungs­durch­suchun­gen durchge­führt. Dabei wur­den u.a. diverse Schriften mit rechts gerichtetem Inhalt, eine Hak­enkreuz­fahne sowie zwei Schreckschuss­waf­fen sichergestellt und beschlagnahmt. Die Ermit­tlun­gen der Krim­i­nalpolizei Pots­dam dauern an.

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