8. Juni 2006 · Quelle: MAZ

Verdacht des illegalen Aufenthalts

Töplitz (Pots­dam-Mit­tel­mark) Mittwochabend stell­ten Polizeibeamte einen Pkw Toy­ota fahrend fest. Das Fahrzeug sollte gestoppt und der Fahrer kon­trol­liert wer­den. Jedoch kam der Fahrer der polizeilichen Auf­forderung zum Anhal­ten nicht nach und fuhr in Rich­tung BAB 10 weit­er. Der Toy­ota kon­nte auf der A 10 einge­holt und an der Anschlussstelle Phöben von der Auto­bahn abgeleit­et wer­den. Bei der späteren Kon­trolle wurde beim Fahrer Alko­hol­geruch wahrgenom­men. Ein Atemalko­holtest ergab einen Wert von 1,93 Promille. Die Beamten ord­neten eine Blut­probe an und nah­men eine Anzeige wegen Trunk­en­heit im Straßen­verkehr auf. 

Darüber hin­aus beste­ht der drin­gende Tatver­dacht, dass sich der moldaw­is­che Staats­bürg­er ille­gal in der Bun­desrep­lik Deutsch­land aufhält. Die Staat­san­waltschaft Pots­dam beantragte beim zuständi­gen Amts­gericht ein Beschle­u­nigtes Ver­fahren, welchem stattgegeben wurde. 

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