29. Januar 2012 · Quelle: AK Recht auf Stadt Potsdam

Vermieterterror nicht länger hinnehmen!

Potsdam - Am 27. Januar berichtete die Märkische Allgemeine über den Fall einer jungen Babelsbergerin, die von ihrem Vermieter, dem bekannten Potsdamer Immobilienunternehmer Wolfhardt Kirsch, drangsaliert wird, mit dem Ziel sie aus ihrer Wohnung herauszuekeln.

Weil sie die hohen Mieten, die Kirsch anstrebt, nicht zahlen kann und sich der immer prof­itableren Ver­w­er­tung von Wohn­raum in dieser Stadt wider­set­zt, wird ihre Woh­nung demoliert, wird ihre Pri­vat­sphäre ver­let­zt und Psy­choter­ror gegen sie aus­geübt. Dies sind Meth­o­d­en, für die Wolfhardt Kirsch in Babels­berg seit Jahren berüchtigt ist. Wieder zeigt sich, was es bedeutet, dass halb Babels­berg an Kirsch ver­scher­belt wurde.

Der AK Recht auf Stadt wird in näch­ster Zeit einen detail­lierten Bericht über das Vorge­hen des Ver­mi­eters auf sein­er Home­page www.rechtaufstadt-potsdam.de veröf­fentlichen. Ein weit­er­er Bericht über einen ähn­lich gelagerten Fall wird dort eben­falls dem­nächst erscheinen.

Wir rufen alle von der­ar­tigem Ver­mi­etert­er­ror betrof­fe­nen Men­schen, ob sie nun Mieter bei Kirsch, Sem­mel­haack, der Gewo­ba oder anderen öffentlichen und pri­vat­en Ver­mi­etern sind, auf, uns auch ihre Berichte an die Adresse kontakt@rechtaufstadt-potsdam.de zuzuschicken.

Der AK Recht auf Stadt erk­lärt seine Sol­i­dar­ität mit allen von der­ar­ti­gen Meth­o­d­en Betrof­fe­nen und wird sie in ihrem Wider­stand unterstützen.

Wir rufen alle betrof­fe­nen MieterIn­nen auf, mit ihren Fällen an die Öffentlichkeit zu gehen, sich zusam­men­zuschließen und sich gemein­sam gegen die Schika­nen und den Ter­ror der Ver­mi­eter wehren.

Die Ver­mi­eter in dieser Stadtweisen wir fre­undlich daraufhin, dass die Gren­ze des Belast­baren erre­icht ist und der „soziale Friede“ in dieser Stadt in ihrer Hand liegt.

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