26. Dezember 2003 · Quelle: Jungle World

Wasser marschiert

Kür­zlich demon­stri­erten in Cot­tbus Recht­sex­treme unter
der Leitung Chris­t­ian Worchs gegen die Ost-Erweiterung der EU. (Jun­gle World, 51/03) Dabei ging die Polizei hart gegen linke Gegen­demon­stran­ten vor. Nach Angaben der Zeitung Neues Deutsch­land forderten die Nazis »Wass­er marsch!«, und dann set­zte die Polizei den Wasser­w­er­fer ein. Die Jun­gle World befragte hierzu Sven Hoff­mann, den Press­esprech­er der Cot­tbusser Polizei.

Warum set­zten Sie Wasser­w­er­fer gegen die Antifas ein?

Das war kein Wasser­w­er­fer­e­in­satz, das war nur eine Andro­hung. Es gab nur einen Sprüh­nebel. Das war wie ein kurz­er Regen.

Die Fotos vom Polizeiein­satz wirken etwas anders, man sieht auf Demon­stran­ten knieende Beamte.

Das mag so wirken, in Wirk­lichkeit war es anders. Es war eine genehmigte Demon­stra­tion, die galt es zu schützen. Das hät­ten wir auch bei ein­er linken Demo gemacht.

Chris­t­ian Worch bedank­te sich bei den »Kam­er­aden der Polizei für ihre vor­bildliche Begleitung«. Ist das nicht unan­genehm?

Wieso? Wir wur­den doch für unsere Arbeit gelobt. Das hat mit dem Inhalt der Demon­stra­tion nichts zu tun.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Für eine offene und freie Gesellschaft! Aufruf zur Demon­stra­tion am 1. Mai in Cot­tbus.
Am Nach­mit­tag des 08. März dem inter­na­tionalen Frauen*kampftag fol­gten unge­fähr 80 bis 100 Men­schen dem Aufruf eines bre­it­en Bünd­niss­es zu ein­er Kundge­bung im Cot­tbuser Innen­stadt­bere­ich.
Am 8. März find­et in Cot­tbus eine Kundge­bung zum inter­na­tionalen
Frauenkampf­tag statt.

Opferperspektive

Termine für Potsdam

NSUwatch Brandenburg

Termine für Berlin

Netzwerk Selbsthilfe

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot