10. Dezember 2018 · Quelle: La Datscha

Wer von euch ohne Sünde ist, der Werfe den ersten Stein.“

??? Tech­no, Trash & Ablasshan­del ???
? 15.12. ? 21 Uhr ? Datscha ?
? Tech­no (Hölle): DJ rAve Maria (https://soundcloud.com/leibniz) ? Pope
of Pots­dam ? Ryuho Okawa & Hogen Fuku­na­ga ? Die Vorhölle ? Tebass van
Elst ?
? 80s/Pop/Tash (Him­mel): Bro­ken Steißbein ? Koshr ? Jesus Fis­tus ?
„Wer von euch ohne Sünde ist, der Werfe den ersten Stein.“
So ste­ht es geschrieben im Johannes Evan­geli­um (8,7). Hüten muss sich
aber heute der/die/das, der/die/was die christliche Lehre noch in
ortho­dox­er Lesart als eigenes Leben­spro­jekt auf­fasst und also einen,
nein viele! Steine gewor­fen hat. Daher ist der Hin­ter­grund des 15.12.
der offen­sichtliche: ein Genosse war wieder zu christlich unter­wegs…
Sie sagen: Störung des religiösen Frieden! Sie sagen: Straftatbe­stand
nach §167 / § 113!
Wir sagen: Gegen­re­for­ma­tion.
In ein­er Stadt, in der im Gewand der Ver­söh­nung nieder­ste Götzenan­be­tung
als christlich aus­gegeben wird, kann die Auf­gabe der rev­o­lu­tionären
Philolo­gen – „Und solche sind wir nun ein­mal“ (Karl Held) – nur sein,
auf die Tafeln zu ver­weisen, die Moses nach seinem Ren­dezvouz mit dem,
der ist, was er sein wird, erhielt. Die #1 des Dekalogs lautet:
DU SOLLST NEBEN MIR KEINE ANDEREN GÖTTER HABEN!
Die weltliche Vertre­tung der Trinität in Pots­dam ist – man muss es so
sagen – der degener­ierte Antichrist. Wer das nicht hören will, der
bleibe fern.
Allen anderen ver­sprechen wir: blühende Land­schaften.
Ab 21 Uhr führen uns zwei altge­di­ente und stadt­bekan­nte Häretik­er
metapho­risch durch die unheili­gen Hallen des gottes­läster­lichen
Preussen­tem­pels und in den Abend ein. Dazu wird ein Gläschen heißer
Mess­wein gere­icht.

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