24. Oktober 2003 · Quelle: Grüne

Werderaner Heimatzeitung behindert faire Wahl

Durch eine Pres­sev­eröf­fentlichung kurz vor der Kom­mu­nal­wahl kann von einem Fair­play in Werder nicht mehr die Rede sein”, sagt JOACHIM GESSINGER, Mit­glied im
Lan­desvor­stand von BÜNDNIS 90/Die Grü­nen. Anlass ist ein Artikel auf der Titel­seite des Werder­an­er “Gen­er­al-Anzeigers”, der als “unab­hängige Heimatzeitung und Amts­blatt
für die Stadt Werder und die Umlandge­mein­den” alle zwei Wochen erscheint. Unter dem Titel “Wählen gehen” wird in der aktuellen Aus­gabe ein “Aufruf der Frak­tionsvor­sitzen­den in der Werder­an­er Stadtverord­neten­ver­samm­lung” zur Teil­nahme
an der Kom­mu­nal­wahl abge­druckt. “Bedauer­licher­weise”, so die Her­aus­ge­berin Gabriele Richter, sei unter anderem die Frak­tion “Das Bünd­nis”, die von BÜNDNIS 90 / Die
Grü­nen und dem Bürg­er­bünd­nis Glin­dow gebildet wird, “vergessen” wor­den.

“Dieses Vergessen ist umso bemerkenswert­er, als der Autor des betr­e­f­fend­en Artikels seit Jahren als CDU-Mit­glied der Stadtverord­neten­ver­samm­lung ange­hört und zudem mehrfach Pressemel­dun­gen der Frak­tion in der Zeitung abge­druckt wur­den. Ein der­art ver­ant­wor­tungslos­er und unpro­fes­sioneller Umgang mit Infor­ma­tio­nen kurz vor
dem Wahlt­ag wird nicht ver­hin­dern kön­nen, dass die erfol­gre­iche Arbeit der Bünd­nis­grü­nen, wie sie von den Wäh­lerin­nen und Wäh­lern in Werder über nun­mehr zehn
Jahre wahrgenom­men wer­den kon­nte, anerkan­nt und hon­ori­ert wird”, sagt JOACHIM GESSINGER.

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