23. Juni 2004 · Quelle: Grüne Brandenburg

Wieland: Schönbohm muss Spuk im Fall Wochatz sofort beenden

Im Fall des CDU-Frak­tion­schefs des Kreistages Spree-Neiße, Egon Wochatz, der Anfang
Juni an einem Vet­er­a­nen­tr­e­f­fen ehe­ma­liger SS-Ange­höriger teil­nahm, fordert der
Spitzenkan­di­dat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, WOLFGANG WIELAND, den
CDU-Lan­desvor­sitzen­den Schön­bohm auf, ein Parteiauss­chluss-Ver­fahren einzuleit­en.

“Das Ver­hal­ten der CDU im Fall Egon Wochatz ist für eine demokratisch gesin­nte
Partei völ­lig unver­ständlich. Jahre­lang ließ man diesen Rech­tausleger seine
Sym­pa­thie für die Waf­fen-SS ausleben. Wer einen Gedenkstein als Bürg­er­meis­ter von
Sprem­berg mit dem berüchtigten Mot­to: Unsere Ehre heißt Treue her­stellen ließ,
hätte spätestens zu diesem Zeit­punkt aus der Partei aus­geschlossen wer­den müssen.”

“Der jüng­ste Besuch Wochatz bei alten SS-Kam­er­aden just zum D‑Day war nur ein
neuer, schauer­lich­er Höhep­unkt im Wirken dieses Kom­mu­nalpoli­tik­ers. Ger­ade nach der
alli­ierten Lan­dung in der Nor­mandie hat­te die SS in den franzö­sis­chen Städten
Oradour und Tulle bes­tialis­che Mas­sak­er an der Zivil­bevölkerung verübt.”

“Der Lan­desvor­sitzende Jörg Schön­bohm ist gefordert, diesem Spuk ein sofor­tiges Ende
zu bere­it­en und den Parteiauss­chluss einzuleit­en. Die frühere Nähe von Ange­höri­gen
der CDU zu der Hil­f­sor­gan­i­sa­tion von Ange­höri­gen der Waf­fen-SS (HIAG) ist noch in
unguter Erin­nerung. Nach dem Fall Hohmann machte die CDU Glauben, dass sie aus
dieser unrühm­lichen Ver­gan­gen­heit gel­ernt habe. Bei Her­rn Wochatz ist hier­für der
Beweis anzutreten.”

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