13. November 2006 · Quelle: Redhalbe

Wir lassen uns nicht isolieren!”

Die für den 18. Novem­ber in Halbe geplante Kundge­bung des antifaschis­tis­chen Bündnis
“NS-Ver­her­rlichung
stop­pen!” so nach dem Aufla­genbescheid der Polizei fernab vom Ortskern stattfinden.

Dagegen
wehren sich die AntifaschistIn­nen nun juris­tisch. Die Polizei sieht in der
Kundge­bung eine Konkurrenzveranstaltung
zum “Tag der Demokratie”. Weil eine für den frühen Nach­mit­tag des 18. Novem­ber geplante
Men­schen­kette den Kundge­bung­sort des Bünd­niss­es kreuzt, möchte die Polizei die
ver­meintlichen Konkurrenten
räum­lich trennen.

Bünd­nis-Sprech­er Stef­fen Peters sagt: “Wir haben gegen die Aufla­gen Widerspruch
ein­gelegt. Einem
Rechtsstre­it sehen wir zuver­sichtlich ent­ge­gen. Diese rigi­den Aufla­gen sind
rechtlich nicht haltbar.”
Man sei gerne bere­it, den eige­nen angemelde­ten Kundge­bung­sort mit der Menschenkette
zu teilen.

Schließlich wen­den sich bei­de Ver­anstal­tun­gen gegen den Nazi­auf­marsch. Außerdem
werde man selbst
auch zur Men­schen­kette aufrufen. “Es laufen derzeit noch Gespräche mit dem Bündnis
Tol­er­antes Beandenburg”,
erzählt Peters. Das Bünd­nis der Demokrat­en müsse sich aber fra­gen lassen, ob nicht
gerade
in Halbe am “Tag der Demokratie” auch der Antifaschis­mus deut­lich sicht­bar sein muss.
“Wir sind nicht bere­it, uns wider­stand­s­los am 18. Novem­ber in die poli­tis­che und
räum­liche Isolation
schieben zu lassen,” so Peters.

www.redhalbe.de.vu

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