16. September 2002 · Quelle: Ruppiner Anzeiger

Wittstock: Kampfansage an Neonazis

WITTSTOCK Nach dem nazis­tis­chen Bran­dan­schlag auf die Gedenkstätte im Below­er Wald hat der Witt­stock­er Bürg­er­meis­ter Lutz Schei­de­mann (FDP) eine härtere Gan­gart gegen die recht­sex­trem­istis­che Szene angekündigt. “Ich habe gegenüber diesen Leuten nun jede Tol­er­anz ver­loren”, sagte Schei­de­mann. Bish­er habe er sich von der Vorstel­lung leit­en lassen, dass auch Recht­sradikalen die Chance gegeben wer­den müsse, sich zu verän­dern.


Nun sei aber klar, dass alle Leute, die sich in dieser Szene behei­matet fühlten und dies auch durch ihr Out­fit zur Schau stell­ten, zu den ide­ol­o­gis­chen Brand­s­tiftern gehören. “Wir wer­den darüber nach­denken, inwieweit wir die rechte Szene vom öffentlichen Leben in unser­er Stadt aus­gren­zen kön­nen”, sagte Schei­de­mann.

 

Aus­drück­lich erwäh­nte der Witt­stock­er Bürg­er­meis­ter in diesem Zusam­men­hang die NPD, gegen die zur Zeit ein ver­botsver­fahren vor dem Bun­desver­fas­sungs­gericht in Karl­sruhe läuft. Die NPD habe in Witt­stock wieder­holt ver­sucht, an öffentlichen Ver­anstal­tun­gen teilzunehmen um hof­fähig zu wer­den. “Als Stadt wer­den wir die Auftritte von NPD-Leuten auf öffentlichen Ver­anstal­tun­gen nicht dulden. Die wer­den bei uns nicht hof­fähig”, sagte Bürg­er­meis­ter Lutz Schei­de­mann

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