23. August 2015 · Quelle: Inforiot

Wittstock: Spontandemonstration durch die Innenstadt

Das Alternative Jugendcamp (AJUCA) machte Halt in Wittstock und veranstaltete eine Demonstration gegen neonazistische Umtriebe

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INFORIOT Spon­ta­nen Besuch ereilte Wittstock/Dosse an diesem ver­gan­genem Sonnabend. Eine Gruppe von knapp 100 Antifaschist_innen ver­anstal­tete eine Demon­stra­tion unter dem Mot­to „Antifa! Here we Are“ durch die his­torische Alt­stadt. Bei den aus Meck­len­burg-Vor­pom­mern angereis­ten Antifaschist_innen han­delte es sich um die Teilnehmer_innen des Alter­na­tives Jugend­camp (AJUCA), welch­es diese Woche in der Müritzre­gion campieren.
Mit laut­en Sprechchören, Trans­par­enten und Fah­nen zogen die Demonstrant_innen vom Witt­stock­er Bahn­hof eine Runde durch die Alt­stadt und been­de­ten ihren Aufzug auf den Mark­t­platz. Ursprünglich sollte die Demon­stra­tion aus dem Plat­ten­bau­vier­tel um die Käthe-Koll­witz-Straße durch die Innen­stadt zum Bahn­hof führen. Doch die Bran­den­burg­er Polizei machte den Campern einen Strich durch die Rech­nung. Unter den faden­scheini­gen Grund, dass die Polizei an dem Tag unterbe­set­zt sei, wurde eine deut­lich kürzere Route verhandelt.
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In einem Rede­beitrag und Fly­ern wurde die anhal­tende ras­sis­tis­che Mobil­isierung und Bedro­hun­gen gegen Geflüchtete und nicht-rechte Jugendliche the­ma­tisiert. Die Demonstrant_innen bekun­de­ten in einem Rede­beitrag u.a. ihre Sol­i­dar­ität über die Län­der­gren­zen hin­weg mit den alter­na­tiv­en Jugendlichen in der Stadt und forderten mehr Alter­na­tiv­en gegen die recht­en Hege­mo­ni­albe­stre­bun­gen und mehr Willkom­men­skul­tur in ländlichen Gebi­eten. Nach­dem die Demon­stra­tion auf dem Mark­t­platz aufgelöst wurde, besucht­en die Demonstrant_innen das Som­mer­fest der Linken am Amtshof.
Im Anschluss fuhren die Demonstrant_innen weit­er zur Burg Star­gard (Meck­len­burg) um ihre Sol­i­dar­ität mit den dort unterge­bracht­en Geflüchteten zu bekun­den. Einen Tag zuvor ver­anstal­tete die NPD dort eine flüchtlings­feindlichen Kundge­bung. Die Kundge­bung am Sonnabend musste allerd­ings durch anhal­tende Neon­azipro­voka­tio­nen abge­brochen wer­den. Bei der Abfahrt wur­den die Busse von Neon­azis, die mit Flaschen, Steinen und Zaun­lat­ten bewaffnet waren, attack­iert.
 
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