18. November 2019 · Quelle: Angermünder Bürgerbündnis für eine gewaltfreie, tolerante und weltoffene Stadt

Wo die Kritik aufhört — Israelbezogener Antisemitismus

Anti­semitismus wurde in Deutsch­land lange vor allem im Zusam­men­hang mit der NS-Ver­gan­gen­heit disku­tiert. Wie hart­näck­ig sich anti­semi­tis­che Ein­stel­lun­gen aber weit­er­hin hal­ten, wurde dabei oft nicht erkan­nt. Nun bricht sich der Hass gegen Juden und Jüdin­nen wieder offen Bahn. Beson­ders das Inter­net und die sozialen Medi­en schaf­fen einen neuen Res­o­nanzraum für alte Vorurteile.

Zen­tral ist dabei die Rolle des Nahostkon­flik­ts. Er bietet die Plat­tform für eine ver­meintliche Israelkri­tik, die häu­fig die Gren­ze zu anti­semi­tis­chen Äußerun­gen über­schre­it­et.

Mit der His­torik­erin Juliane Wet­zel sprechen wir darüber, wo eine legit­ime kri­tis­che Sicht auf israelis­che Poli­tik aufhört und wo israel­be­zo­gen­er Anti­semitismus anfängt. Wir fra­gen nach, wie wir in Diskus­sio­nen zwis­chen Kri­tik und Anti­semitismus unter­schei­den kön­nen. Und wir disku­tieren einen Umgang mit israel­be­zo­gen­em Anti­semitismus.

Juliane Wet­zel ist pro­movierte His­torik­erin und Mitar­bei­t­erin am Zen­trum für Anti­semitismus­forschung der TU Berlin. Sie ist Mit­glied des Zweit­en Unab­hängi­gen Expertenkreis­es Anti­semitismus.

Die Ver­anstal­tung find­et in Koop­er­a­tion mit dem Anger­mün­der Bürg­er­bünd­nis für eine gewalt­freie, tol­er­ante und weltof­fene Stadt statt.

Ver­anstal­tung­sort:
Ratssaal im Rathaus Anger­münde
Markt 24
16278 Anger­münde

Ver­anstal­tungs­da­tum:
Dien­stag, 26.11.2019
18.00 Uhr

Ein­tritt & Anmel­dung:
Der Ein­tritt ist frei. Um eine Anmel­dung  wird zu Pla­nungszweck­en gebeten.

Kon­takt:
Hein­rich-Böll-Stiftung Bran­den­burg e.V.
Tel.: 0331 20057816
Team Mit:Menschen
mitmenschen@boell-brandenburg.de
www.boell-brandenburg.de

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