23. Januar 2008 · Quelle: PNN

Wohnung von Nazi-Rocker durchsucht

(HK)
Ein­er der bekan­ntesten Pots­damer Neon­azis hat wieder ein­mal Ärg­er mit der Polizei: Bere­its in der ver­gan­genen Woche wurde im Zuge ein­er bun­desweit­en Razz­ia gegen recht­sex­treme Musik auch eine Pots­damer Woh­nung durch­sucht. Nach PNN-Infor­ma­tio­nen fan­den die Beamten dabei im Zuhause des 33-jähri­gen Uwe M. mehrere „selb­st fab­rizierte Knal­lkör­p­er“. Deshalb werde gegen den Pots­damer nun laut Polizei wegen des Ver­stoßes gegen das Sprengstof­fge­setz ermittelt.

Ins­ge­samt wur­den bei der Razz­ia in fünf Bun­deslän­dern unter anderem mehr als 1000 CDs beschlagnahmt, so die Polizei. Die ins­ge­samt 15 umge­set­zten Durch­suchungs­beschlüsse sind dem­nach das Ergeb­nis von Unter­suchun­gen der Berlin­er Staat­san­waltschaft seit Novem­ber 2007 zu zwei recht­sex­trem­istis­che Musik­grup­pen: Den Angaben nach wird in diesem Zusam­men­hang auch gegen „Burn Down“ – in der Uwe M. als Front­mann singt – wegen Volksver­het­zung ermittelt.

Uwe M. – der sich in Szenekreisen gern „Uwocaust“ nen­nt – ist in Pots­dam schon mehrmals in Erschei­n­ung getreten: Unter anderem spielte er bei den „Prois­senheads“, die zwis­chen 1995 und 1998 im Jugend­club 18 probten. Die Enthül­lung darüber hat­te damals für große Empörung gesucht. Die meis­ten sein­er CDs – er spielt in mehreren Pro­jek­ten – sind wegen ihrer recht­sex­tremen Inhalte indiziert, die Bands tauchen regelmäßig in Bericht­en des Ver­fas­sungss­chutzes auf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Willkom­men zum Auf­takt der Bus­tour in Pots­dam am 21.07. um 11 Uhr vor  dem Bran­den­burg­er Land­tag (Steuben­platz) mit ein­er Kundge­bung. Macht  mit und unter­stützt den Kampf für Bewe­gungs­frei­heit, für die  Abschaf­fung aller Lager und gegen Rassismus.
Am 25. Juni wird der Bun­desrat über den Geset­zen­twurf zum Aus­län­derzen­tral­reg­is­ter abstim­men. Die Bun­deslän­der soll­ten ihn ablehnen. Denn die Sam­mel­wut deutsch­er Behör­den birgt Gefahren für Geflüchtete und ist daten­schutzrechtlich höchst fragwürdig.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot