10. Mai 2014 · Quelle: inforiot

Zu Laut für die NPD

Strausberg - Die NPD setzte ihre Kundgebungstour am 10. Mai fort. Diesmal im Landkreis Märkisch-Oderland.

INFORIOT Am 10. Mai startete die Bran­den­burg­er NPD eine weit­ere Runde ihrer Wahlkampf­tour. Wie bere­its am 1., 2. und 8. Mai soll­ten mehrere Orte ange­fahren wer­den. Den Anfang machte am Sam­stag­mor­gen Straus­berg.

Bere­its vor dem Ein­tr­e­f­fen der Neon­azis trafen sich etwa 100 Gegendemonstrant_innen am Lands­berg­er Tor und ihren Unmut über die geplante Ver­samm­lung zum Aus­druck zu brin­gen. Die Partei “DIE.LINKE” organ­isierte einen Info­s­tand und vor allem junge Men­schen erschienen mit kreativ gestal­teten Anti-Nazi­plakat­en. Pünk­tlich um 10 Uhr erschienen die NPD-Anhän­gerIn­nen. Daraufhin wurde durch einige Antifaschist_innen der Platz beset­zt und die Zufahrt zu diesem versper­rt. Die Polizei, mit etwa 50 Beamt_innen im Ein­satz, darunter eine Hun­dertschaft aus Frank­furt (Oder), duldete nicht lange die Block­ade und es kam zu kleineren Rangeleien. Noch am 1. Mai kon­nte Gegendemonstrant_innen in Frank­furt (Oder) den Ver­samm­lung­sort der Neon­azis beset­zen, worauf diese auf einen unat­trak­tiv­en Ort auswe­ichen mussten.

Unter den 25 NPDlerIn­nen befand sich auch der gebür­tige Straus­berg­er Sebas­t­ian Schmidtke, NPD-Lan­deschef von Berlin. Schmidtke het­zte in sein­er Rede erneut gegen Asyl­suchende und Muslim_a. Der Gegen­protest war dabei so ohren­betäubend, dass Schmidtke sich anschließend bei der Polizeiführung beschw­erte. Der Bran­den­burg­er Lan­desvor­sitzende Klaus Beier stellte in ein­er Rede klar, dass seine Partei die einzig ern­stzunehmende Friedenspartei sei, die Aus­land­sein­sätze sowie den ange­blichen, nach­wievor beste­hen­den Besatzer­sta­tus druch die USA ablehne.

Nach genau zwei Stun­den been­de­ten sie ihre Kundge­bung. Weit­ere Sta­tio­nen an diesem Tag soll­ten Bad Freien­walde und Seelow sein.

Fotos vom Tag: NPD-Kundge­bung und Gegen­protest

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