5. September 2007 · Quelle: Redok

ZVAB schließt Mitglied aus

(Redok, 23.8.) Frank­furt. Das größte deutsche Online-Anti­quar­i­at “Zen­trales Verze­ich­nis Anti­quar­isch­er Büch­er” (ZVAB) hat ein Mit­glied wegen dessen Ange­bot zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhun­derts sowie den “teils ten­den­z­iösen Buchbeschrei­bun­gen” von der Teil­nahme aus­geschlossen.

Das Anti­quar­i­at Ursu­la Fleis­chhauer bzw. “Ger­man His­tor­i­cal Books” im bran­den­bur­gis­chen Wüns­dorf ist zum 31. August von der Teil­nahme an der Online-Plat­tform des “Zen­tralen Verze­ich­nis Anti­quar­isch­er Büch­er” (ZVAB) aus­geschlossen wor­den. Laut einem Bericht der Online-Aus­gabe des Börsen­blattes ist im Kündi­gungss­chreiben von wieder­holten und mas­siv­en Kun­denbeschw­er­den über das Ange­bot der Anti­quar­in zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhun­derts sowie dessen “teils ten­den­z­iösen Buchbeschrei­bun­gen” die Rede. Das ZVAB sehe seinem Anse­hen “mas­siv­en Schaden” zuge­fügt, das Image des ZVAB und damit auch die Mit­glied­san­ti­quar­i­ate kämen son­st weit­er in Ver­ruf, so das Online-Mag­a­zin. In ein­er Stel­lung­nahme seit­ens der ZVAB-Geschäft­sleitung heißt es dazu, der Umgang mit Büch­ern aus der NS-Zeit habe nicht zwangsläu­fig etwas mit recht­sradikalem Gedankengut zu tun, aber auf­grund anhal­tender Beschw­er­den sehe man sich verpflichtet zu reagieren.

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