1. Oktober 2005 · Quelle: GAG Frankfurt/Oder

Zynischer und menschenverachtender Beitrag

Leser­brief zum Kom­men­tar von Krump “Ansturm der Flüchtlinge” und dem Bericht Kahl “Stachel­draht ohne Wirkung”, erschienen in der MOZ am 30.09.2005.

Bei­de Beiträge
befassen sich mit dem tragis­chen Tod an der vorver­legten Außen­gren­ze der Festung
Europa. In ein­er zynisch und men­schen­ver­ach­t­en­den Weise brin­gen die Beiträge ihre
Hal­tung zu einem tödlichen (möderischen) Befes­ti­gungsan­lage des vere­in­ten Europas.

Der Sprachge­brauch von Wirkungslosigkeit in Anbe­tra­cht von Schw­erver­let­zten und
Toden ist nach unser­er Mei­n­ung zynisch und men­sche­nun­würdig. Die Überschrift
entspricht nicht den
Tat­sachen. Kann in Anbe­tra­cht dessen in einem Kom­men­tar von ein­er nicht ausreichend
befes­tigten Fes­tung Europa gesprochen wer­den. Mit ein­er volksver­het­zen­den Tendenz
wird dem Leser nahegelegt das das Schick­sal von Flüchtlin­gen in ein­er illegalen
Exis­tenz zu Schwarzarbeit, organ­isiert­er Krim­i­nal­ität, Dro­gen und Prostitution
führt. Dabei sind es ger­ade die ille­galen Exis­ten­zen die eine Vermeidungsstrategie
mit Blick auf krim­inelle Betä­ti­gung zeigen, da sie ohne­hin einem großen
Aufdeck­ungs- und Ver­fol­gungsrisiko aus­ge­set­zt sind.
Auch die katholis­che Kirche set­zt sich für eine Legal­isierung dieser Existenzen
ein, weil sie unter schlim­men Bedin­gun­gen leben und Men­schen würde unteil­bar ist.

Glob­al­isierung Arbeits Gruppe Frankfurt/Oder

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