22. Juni 2018 · Quelle: Opferperspektive

Ausstellung zu Brandenburger Todesopfern wird eröffnet

Der Verein Opferperspektive präsentiert am 23. Juni 2018 seine neue Ausstellung „Kein schöner Land – Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg“.

Kein schön­er Land – Todes­opfer rechter Gewalt in Brandenburg“
Ausstel­lung zu Bran­den­burg­er Todes­opfern wird eröffnet
Der Vere­in Opfer­per­spek­tive präsen­tiert am 23. Juni 2018 seine neue Ausstel­lung „Kein schön­er Land – Todes­opfer rechter Gewalt in Bran­den­burg“. Sie wird erst­mals bei den Feier­lichkeit­en zum 20-jähri­gen Beste­hen des Hand­lungskonzeptes „Tol­er­antes Bran­den­burg“ am morgi­gen Sam­stag in der Alten Chemiefab­rik in Cot­tbus gezeigt.
Im Bun­des­land Bran­den­burg sind die meis­ten Todes­opfer rechter Gewalt seit der Wiedervere­ini­gung zu bekla­gen. Auf ins­ge­samt 26 Tafeln erin­nert die Opfer­per­spek­tive an 22 Men­schen, die plöt­zlich aus ihrem Leben geris­sen wur­den. Sie mussten ster­ben, weil die Täter men­schen­ver­ach­t­ende Ein­stel­lun­gen verin­ner­licht­en und den Wert eines Men­schen an sein­er Haut­farbe, sein­er Herkun­ft, seines sozialen Sta­tus, sein­er kör­per­lichen oder sein­er psy­chis­chen Beein­träch­ti­gung bemaßen.
„Diese Ausstel­lung sehen wir als eine Form der Doku­men­ta­tion der Tat­en und des Gedenkens an ihre Opfer. Wir rück­en die Men­schen, die Fam­i­lien­väter, Lebens­ge­fährten, Söhne und gute Fre­unde waren, in den Mit­telpunkt“, beschreibt Geschäfts­führerin Judith Porath das Anliegen der Ausstel­lung. „Häu­fig fehlt es an Infor­ma­tio­nen über diese Men­schen. Wir wollen und kön­nen mit dieser Doku­men­ta­tion keinen Anspruch auf Voll­ständigkeit erheben, son­dern ger­ade auch darauf hin­weisen, dass viele von ihnen vor Ort vergessen wur­den.“, so Porath weiter.
„Kein schön­er Land – Todes­opfer rechter Gewalt in Bran­den­burg“ the­ma­tisiert darüber hin­aus das Gedenken und die lan­gen Debat­ten um Anerken­nung als poli­tisch motivierte Ver­brechen. Das Land Bran­den­burg hat als Erstes die Todes­opfer rechter Gewalt neu über­prüft und bewertet.
Die Wan­der­ausstel­lung kann ab 1. August über den Vere­in Opfer­per­spek­tive aus­geliehen werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Beiträge aus der Region

Der Flüchtlingsrat und der Vere­in Wir packen’s an hat am heuti­gen 17.11 die Peti­tion “Kein Abschiebezen­trum am Flughafen BER!” mit über 18.400 gesam­melten Unter­schriften an die Bran­den­burg­er Regierungsparteien und den Peti­tion­sauss­chuss übergeben.
Mehr als 60 Organ­i­sa­tio­nen fordern das Land Bran­den­burg sowie die Bun­desregierung auf, auf die geplante Errich­tung und Inbe­trieb­nahme eines sog. Ein- und Aus­reisezen­trums am Flughafen Berlin Bran­den­burg (BER) in Schöne­feld zu verzichten. 
Die heuti­gen Veröf­fentlichun­gen von Frag­Den­Staat, rbb und dem ARD-Poli­tik­magazin Kon­traste führen vor Augen, zu welchen frag­würdi­gen Mit­teln das Bran­den­burg­er Innen­min­is­teri­um greift, um den Bau eines  Abschiebezen­trums am BER durchzusetzen.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot