26. Juni 2013 · Quelle: Antifacamp Ravensbrück

Damit kein Gras über die Sache wächst!

20. bis 27. Juli: Auf zum Antifa-Camp in Ravensbrück!

Kein Vergeben – kein Vergessen – damit kein Gras über die Sache wächst!

(Home­page) Mit diesen Worten soll nun schon das vierte Antifa-Camp in Ravens­brück stat­tfind­en. Wir wollen und kön­nen die alten Ver­brechen der Nazis nicht vergessen und wir akzep­tieren auch nicht die heuti­gen Tat­en der Neon­azis. Wir vergessen nicht, wie sie Mil­lio­nen von Men­schen ver­nichtet haben, sie durch Zwangsar­beit aus­ge­beutet haben und wer davon let­ztlich prof­i­tiert hat.
Die Aus­beu­tung und Ver­nich­tung fand in den Konzen­tra­tions- und Ver­nich­tungslagern ihren Höhep­unkt, aber die Rah­menbe­din­gun­gen dazu gibt es im glob­alen Kap­i­tal­is­mus immer noch. Und auch heute gibt es immer noch Men­schen und staatliche Organe, die auf dem recht­en Auge blind sind und zuse­hen, wie ras­sis­tis­che Morde began­gen wer­den. Aber anstatt gegen den Ter­ror vorzuge­hen, wird der Staats­feind Nr. 1 links gesucht.

Genau hier liegt unsere Moti­va­tion, sich aktiv mit den The­men Faschis­mus, Ras­sis­mus und Kap­i­tal­is­mus auseinan­der zu set­zen und gemein­same Hand­lungsmöglichkeit­en zu erar­beit­en.
Denn wir haben auf solch eine Welt und auf men­schen­ver­ach­t­ende Ide­olo­gien keinen Bock.
Dazu wer­den wir uns mit ver­schiede­nen inhaltlichen The­men beschäfti­gen, sowie auf dem ehe­ma­li­gen Siemensgelände, welch­es zum Lagerkom­plex Ravens­brück gehört, Pflegear­beit­en durch­führen. Wir wollen erre­ichen, dass der Ort nicht in Vergessen­heit gerät und Teil der öffentlichen Gedenkstätte wird. Auf­grund der Pflegear­beit­en ist es möglich, das Gelände für Zeitzeugen_innen mit dem Auto zugänglich zu machen. Weit­er­hin wollen wir in der Zukun­ft einen stärk­eren Druck auf den Konz­ern Siemens auf­bauen, damit dieser endlich zur Ver­ant­wor­tung gezo­gen wird. Wir find­en, es ist eine Ver­höh­nung der Opfer des Faschis­mus, sie mit ein­er ein­ma­li­gen und dazu noch sehr gerin­gen Zahlung in dem Entschädi­gungs­fonds der Stiftung „Erin­nerung, Ver­ant­wor­tung und Zukun­ft“ abzus­peisen.

Um unsere Inhalte stärk­er in die Öffentlichkeit zu tra­gen, wer­den wir Video­tage­büch­er, Pressear­beit und einen Aktion­stag machen. Über die konkreten Aktions- und Öffentlichkeits­for­men entschei­det das Camp und damit ihr. Das Camp ist näm­lich basis­demokratisch- jede und jed­er trägt zum Gelin­gen der Woche bei und auch im Vor­feld freuen wir uns über prak­tis­che Mith­il­fe.

Gemein­sam gegen Faschist_Innen auf allen Ebe­nen! Im Gedenken an alle Kämpfer_Innen gegen den Faschis­mus und für eine befre­ite Gesellschaft! Auf zum Antifa-Camp Ravens­brück 2013 vom 20.- 27.07.2013!

Alle Infos, Anmel­dung, Ter­mine hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Anti­semitismus Tötet — Gestern wie Heute. Neu­rup­pin mah­nt und gedenkt der Opfer von Anti­semitismus und Ras­sis­mus
Anger­münde – Jüdis­che Fried­höfe sind oft die einzi­gen Zeu­gen des regen jüdis­chen Lebens in Bran­den­burg vor sein­er Ver­nich­tung.
Die Ver­anstal­tung find­et am 29.10.2019 um 18 Uhr im Rathaus statt.
Der Flüchtlingsrat Bran­den­burg, Jugendliche ohne Gren­zen und die Flüchtlings­ber­atung des Ev. Kirchenkreis­es Oberes Havel­land kri­tisieren die Unter­bringungspoli­tik im Land­kreis Ober­hav­el.

Opferperspektive

Termine für Potsdam

NSUwatch Brandenburg

Termine für Berlin

Netzwerk Selbsthilfe

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot