21. März 2021 · Quelle: Rote Hilfe OG Potsdam

Die Polizei zeigt, auf welcher Seite sie steht

Bei den gestrigen Protesten gegen Corona Leugner*innen kam es zu Übergriffen und Festnahmen durch die Polizei. Meldet euch bei der roten Hilfe, wenn ihr von Repression betroffen seid.

Bere­its in der let­zten Woche zeigte die Polizei in Pots­dam ein­deutig, auf welch­er Seite sie ste­ht, in dem sie einige Corona-Leugner*innen unangemeldet und ohne Ein­hal­tung des Infek­tion­ss­chutzge­set­zes durch die Pots­damer Innen­stadt ziehen ließ. Im Fokus stand dabei eher, die Gegen­demon­stri­eren­den auf Abstand zu hal­ten, zu belehren und abzudrängen.

Auch am gestri­gen Sam­stag zog ein unangemelde­ter Demon­stra­tionszug von Corona-Leugner*innen, Schwurbler*innen und Recht­en durch die Innen­stadt. Gegen­protestierende wur­den bere­its seit dem Mit­tag in der Nähe des Lust­gartens von der Polizei bedrängt und mussten ihre Per­son­alien abgeben. Als sich am späten Nach­mit­tag Gegen­demon­stri­erende dem Demon­stra­tionszug der Corona-Leugner*innen in den Weg stellen woll­ten, ver­suchte die Polizei sofort, dies gewalt­sam zu unterbinden. Es kam zu Über­grif­f­en und Festnahmen.

Während also Corona-Leugner*innen mit ihrem Wan­derzirkus machen kön­nen was sie wollen, die Gesund­heit aller gefährden und ihre ver­schwörungside­ol­o­gis­chen, pop­ulis­tis­chen und anti­semi­tis­chen Inhalte ver­bre­it­en kön­nen, greift die Polizei bei Gegen­protesten sofort und hart durch. Der Polizei ist es wichtiger, ihren Hass auf Linke auszuleben, als den Infek­tion­ss­chutz zu verteidigen.

Meldet euch, wenn ihr von Repres­sion betrof­fen seid.

Rote Hil­fe OG Potsdam

21. März 2021

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